Freitag, der 29.08.2008 - 03:37 Uhr

Babyschwimmen für Körper und Geist
[WELLNESS / FITNESS] Babyschwimmen für Körper und Geist

Ab einem Alter von etwa 5 Wochen kann mit Baby-Schwimmen begonnen werden. Wobei es dabei nicht darum geht, dem Baby das Schwimmen beizubringen. Da für das Kind das Wasser ein gewohntes Element ist, in dem es sich 9 Monate aufgehalten hat, fühlt es sich hier besonders wohl. Von den Eltern in bestimmten Griffen gehalten wird das Baby sanft durch das Wasser gleiten lassen. Das Kind wird sehr schnell Freude daran finden, selbst zu planschen. Was sich hier nach Spaß anhört, hat einen positiven Effekt auf die Entwicklung des Kindes. Die Entwicklung des Körpers wird gefördert, da das Baby im Wasser fast schwerelos Bewegungen ausführen kann. Ständig neue Reize fördern die Aufnahmefähigkeit. Für den Kreislauf und den Atemapparat des Kindes bringt das Babyschwimmen ebenfalls Vorteile. Durch den Druck, den das Wasser auf den kleinen Körper ausübt, werden Muskeln kräftiger und der Kreislauf stimuliert. Die Gesundheit von Kindern, die sich oft im Wasser aufhalten, gilt als sehr gefestigt. Auch die Sinneswahrnehmung und die Bewegungsfähigkeit werden angeregt. Durch das wohlige Gefühl im Wasser steigt das Können sich zu konzentrieren und zu koordinieren. Durch engen Kontakt mit den Eltern wird Vertrauen gefördert und schafft so Geborgenheit. Die Berührungsreize im Wasser sorgen nachhaltig für einen tiefen und festen Schlaf der Kleinen.
Die Temperatur des Wassers sollte etwa 34 Grad haben und nicht zu tief sein, höchstens bis 1,40 Meter. Das Babyschwimmen sollte stets mit ausgebildetem Fachpersonal ausgeführt werden. Bei zu langem Aufenthalt im Wasser droht Unterkühlung! Zu beachten ist auch, dass der angeborene Atemschutzreflex, welcher die Atemwege verschließt, sobald das Baby unter Wasser kommt, sich ab dem dritten bis zum sechsten Monat verliert!

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