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[WELLNESS / FITNESS] Baby-Yoga für Mutter und Kind
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Allgemeines Baby-Yoga für Mutter und Kind
Der moderne Yoga-Begriff bildete sich in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts heraus. Im Gegensatz zum herkömmlichen Yoga, das eine starke spirituelle, religiöse Grundlage hat, geht es im modernen Yoga eher meditativ und körperbezogen zu. Heutzutage wird Yoga nicht mehr unzertrennlich von der Philosophie gesehen und der Yoga-Schüler ist frei in seiner Wahl der Yoga-Elemente für den eigenen Schulungsweg.
Der Trend des Baby-Yoga kam nach Deutschland aus den USA, wie so viele andere Trends zuvor. Mittlerweile hat sich diese Art von Yoga bereits so weit etabliert, dass zahlreiche junge Mütter Yoga-Kurse den herkömmlichen Rückbildungs-Gymnastikkursen bei den Hebammen vorziehen. Ein Beckenbodentraining wird Frauen nach der Schwangerschaft und Geburt nachdrücklich empfohlen. Yoga ist eine modische Alternative und für den Beckenboden äußerst wohltuend. Yoga ist spannender als die traditionelle Beckenbodengymnastik, gut für die Babys und modern auf jeden Fall. Hier geht es weniger um den religiösen und spirituellen Hintergrund des Yoga, sondern eher darum, den Kleinen etwas Gutes zu tun und auch den Müttern eine Auszeit zu gönnen, mithilfe von Übungen für Körper und Geist. Die Mutter wird die wohltuende, straffende Wirkung der Yoga-Übungen auf ihren Körper zu schätzen wissen. Das in der Schwangerschaft nachgelassene Bindegewebe wird wieder stimuliert und kommt langsam in seinen ursprünglichen, straffen Zustand zurück. Durch die körperliche Fitness gewinnen die Frauen auch innerlich an Kraft und Energie, die sie wiederum ihren Babys schenken können.
Was wird gefördert?
Baby-Yoga hat eine wohltuende Wirkung auf die Entwicklung des Gleichgewichts, der Motorik sowie des Nervensystems. Außerdem wirkt es sich positiv auf die Verdauung des Babys und stärkt die Bindung zwischen Mutter und Kind.
In Kombination mit sanfter Massage helfen die Yoga-Übungen der Mutter und dem Kind, sich zu entspannen, die innere Ruhe zu finden und sich neu kennenzulernen. Väter profitieren auch durchaus von Yoga-Übungen mit Babys zusammen.
Babys können Yoga-Übungen noch nicht eigenständig ausführen, deswegen helfen ihnen die Eltern dabei. Spielerisch lernen Babys ihren Körper und seine Möglichkeiten besser kennen. Wichtig ist, dass sämtliche Übungen mit viel Liebe und Zärtlichkeit seitens der Eltern ausgeführt werden, sodass das Baby sich wohl und geborgen fühlt. Zahlreiche Körperübungen wirken sich positiv auf die Beweglichkeit der Kinder sowie den Gleichgewichtssinn und die Kraft aus. Außerdem tankt der kleine Körper neue Energie. Dadurch, dass Babys die Yoga-Übungen in ihrem aktiven Zustand erleben, wird die Tiefschlafphase intensiviert und gefördert.
Für welches Alter ist Baby-Yoga geeignet? Wo und wie kann man es lernen?
In der Regel ist empfohlen, mit Baby-Yoga zu beginnen, wenn das Baby ca. 12 Wochen alt ist, wobei manchmal auch Kurse angeboten werden, wo die Babys jünger sein dürfen (schon ab 8 Wochen). Das Alter von 4 Monaten wird empfohlen, weil Babys da beginnen, ihren Körper aktiv zu erkunden. Somit profitieren sie am meisten von den Yoga-Übungen - mehr, als wenn man mit den Übungen früher beginnt. Wichtig ist auch, dass die Mutter sich ausreichend erholt hat nach den Strapazen der Schwangerschaft und der Geburt.
Baby Yoga Kurse
Kurse für Baby-Yoga gibt es in vielen Hebammenhäusern, oder anderen Einrichtungen, die Babypflege-, Babymassage- und andere Kurse anbieten. Inzwischen gibt es auch zahlreiche Bücher und DVDs zu diesem Thema.
Besonderes
Wer Yoga näher kennenlernen möchte, sollte sich auch mit der dahinter stehenden Philosophie beschäftigen. Bei den Übungen des modernen Yoga handelt es sich um die vereinfache Variante des altindischen Yoga, aber dennoch ist es lohnenswert sich mit der Grundlage der Übungen zu befassen. Niemand ist gezwungen, den religiösen Inhalt der Yoga-Philosophie zu übernehmen, doch könnte es durchaus hilfreich sein für besseres Verständnis der Übungen. Solche Aspekte des Yoga wie Meditation und Askese sollten nicht außer Acht gelassen werden. Informieren Sie sich ausgiebig über das Konzept von Yoga, bevor Sie mit den Übungen beginnen.
Tipps
→ Es ist hilfreich, während der Übungen Blickkontakt mit der Baby zu halten und ihm zu erzählen, was man gerade tut.
→ Man sollte stets bedenken, dass die Yoga-Übungen an den Entwicklungsstand sowie das Tempo des Babys angepasst werden sollten.
→ Sie sollten erst mit Baby-Yoga beginnen, wenn Ihr Baby 4 Monate alt ist. Es sollte auf jeden Fall den Kopf selbstständig halten können.
→ Konsultieren Sie den Kinderarzt, wenn Sie Bedenken wegen der Gesundheit Ihres Babys haben. Vor allem nach Impfungen sollten sie Yoga langsam angehen. Holen Sie sich Rat.
→ Bedenken Sie stets: Wenn Ihr Baby keine Lust auf Übungen hat, dann lassen Sie es und versuchen Sie es zu einem anderen Zeitpunkt erneut. Yoga soll sowohl Ihnen, als auch Ihrem Baby Spaß und Freude bereiten!
→ Achten Sie darauf, dass Sie beim Üben bequeme Kleidung tragen und eine rutschfeste Unterlage (z. B. eine Yogamatte) verwenden – für sicheren Halt. Das Baby kann mit einem Body bekleidet sein, mehr braucht es nicht.
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