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Baby-Shiatsu
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[WELLNESS / FITNESS] Baby-Shiatsu

Was ist Baby-Shiatsu?

 

Das Wort "Shiatsu" bedeutet "Fingerdruck" (aus dem Japanischen, "shi" bedeutet "Finger" und "tsu" – Druck) und bezeichnet eine uralte japanische Massageart. Sie unterscheidet sich von der üblichen Babymassage (bei der die Muskeln mit Öl gelockert werden), da man hier besonders intensiv mit Energiebahnen (Energiemeridianen des Körpers) arbeitet. Es ist also eine Art Massage mit Extras. Das Gute daran ist, Shiatsu kann bereits bei Neugeborenen angewendet werden und hilft vor allem bei angespannten, nervösen, zu Koliken neigenden Kindern.

 

Was wird gefördert?

 

Shiatsu reguliert die Energieflüsse des Körpers und steigert das allgemeine Wohlbefinden. Der sanfte Druck, der auf den Körper ausgeübt wird, löst sogar hartnäckige Blockaden und tut Babys besonders gut. Außerdem ist es eine ganz spezielle Art des Zusammenseins für Mutter und Baby.

 

Anders als in der westlichen Medizin liegen die Schwerpunkte der östlichen, z. B. japanischen und traditionellen chinesischen Medizin darin, die Energiemeridiane zu behandeln und somit den Energiefluss durch den menschlichen Körper zu verbessern. Dies wirkt sich nicht nur auf das physische Wohlbefinden, sondern auch auf die seelische und geistige Gesundheit des Menschen aus. Babys reagieren auf Shiatsu-Behandlungen besonders positiv, da sie sehr empfindlich und feinfühlig sind. Ihre Sinne werden durch eine solche Behandlung nicht überstrapaziert, sondern zart angeregt.

 

Die Lebensenergie, "Qi" (gesprochen: "tschi") fließt durch den Körper des Menschen entlang der zwölf Meridiane (Energiebahnen). Entstehen Blockaden, so muss mit seichtem Einwirken durch z. B. Shiatsu der Energiefluss wieder normalisiert werden.

Beim Baby-Shiatsu arbeitet man nicht mit einzelnen Fingerspitzen, sondern eher mit der ganzen Handfläche. Dabei werden alle Gliedmaßen intensiv stimuliert und die Blockaden lösen sich auf.

 

Wer schon einmal ein krampfhaft schreiendes Baby gesehen hat, wird sich vorstellen können, wie wohltuend eine Behandlung auf das Baby wirkt, die es zu entspannen vermag. Babys sind sehr empfindlich und reagieren auf die Reize der Umwelt viel dramatischer, als Erwachsene es tun. Wird ein Baby zu lange zu starken Reizen ausgesetzt (z. B. in einer Umgebung, wo es zu hell, zu laut ist, oder zu viele Menschen sind), so wird es schnell aus dem Gleichgewicht gebracht. Als Folge davon kommt es oft zu Verstimmungen des Verdauungssystems, Blähungen und sonstigem Unwohlsein. Shiatsu kann hier helfen. Außerdem kann diese Behandlungsmethode verwendet werden, um besonders empfindliche, reizbare Babys präventiv zu unterstützen.

 

Baby-Shiatsu beschäftigt sich vor allem mit der vorderen Körperseite. Hier befinden sich vier Energiebahnen (Meridiane), die die Nahrungsaufnahme und das Körpergefühl des Babys kontrollieren. Man beginnt die Behandlung an den Armen und Händen, wo die Lungen- und Dickdarm-Energiebahn verläuft. Dies stärkt die Abwehrkräfte und kurbelt den Stoffwechsel an. Danach übt man leichten Druck auf Brust, Bauch und Hüften des Babys aus und streichelt sie kräftig. Dies hilft dem Säugling, seine Mitte und sein Gleichgewicht zu finden. Man sagt, diese Griffe unterstützen die Ich-Bildung beim Kind. Danach kommt der Magen-Milz-Meridian dran. Er verläuft an den Füßen und Zehen entlang und ist für die Interaktion der Körperfunktionen und Selbstwahrnehmung verantwortlich. Um die Hand- und Fußgriffe einzuleiten, ist es empfohlen, am Anfang die Beine und Arme des Babys mit sanften kreisenden Bewegungen zu massieren. An den Knien befinden sich die sogenannten "Punkte der göttlichen Gleichmut" (auch Dreimeilenpunkte genannt). Die Einwirkung auf diesen Punkt beruhigt und entspannt. Bei Babys, die sich bereits drehen können, werden auch die Seiten und der Rücken sanft massiert. Das Wichtigste ist bei der gesamten Behandlung, dass man mit viel Gefühl arbeitet.

 

Babys genießen Berührungen ganz besonders, vor allem wenn sie von der Mutter zärtlich massiert werden. Dabei gewinnen sie zunehmend Vertrauen zu ihrer Umgebung und fühlen sich geborgen und geschützt. Vor allem in den ersten 1,5 Jahren sind solche Erlebnisse prägend und bereiten das Baby auf das spätere Leben in vielerlei Hinsicht vor. Durch Shiatsu wird das Potenzial des Babys gestärkt, was eine gute Grundlage ist für eine gesunde Entwicklung.

 

Für welches Alter ist Baby-Shiatsu geeignet?

 

Shiatsu kann von Geburt an angewendet werden.

 

Kursdauer

 

Um Shiatsu zu erlernen, benötigen die Eltern bzw. die Mutter nur wenige Stunden. Danach kann man die Methode beliebig oft zu Hause ausführen.

 

Kosten

 

Die Kosten variieren von Praxis zu Praxis.

 

Wie und wo melde ich mich an?

 

Spezielle Kurse muss man dafür nicht regelmäßig besuchen. In Deutschland gibt es außerdem zahlreiche therapeutische Praxen, wo Shiatsu praktiziert wird.

 

Adressen und Kurse (Deutschland, Österreich, Schweiz) in Ihrer Nähe:

http://www.babyshiatsu.de/de/d2.html

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