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Babys, von der Schwangerschaft bis zur Geburt
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Die verschiedensten Wehenarten

 

Eine Wehe ist ein mehr oder weniger schmerzhaftes Zusammenziehen oder Kontraktion der Gebärmuttermuskulatur. Sie unterscheiden sich je nach Schwangerschafts- oder Geburtsphase in ihrer Stärke, Dauer und Intervallen.

 

Es gibt keine Schwangere, die in den 40 Wochen Ihrer Schwangerschaft keine Gebärmutterkontraktionen bemerkt. Die so genannten Wehen. Diese unterscheiden sich in Übungswehen, Senkwehen und Vorwehen. Sie sind ein deutlicher Unterschied zu den Geburtswehen.


Diese Wehen ähneln Regelschmerzen und man bekommt bei so einer Wehe einen harten Bauch.
Die ersten Wehen kommen ab der 6. Woche. Die Frauen spüren diese aber noch nicht. Diese Wehen durchbluten die Plazenta. Auch die Gebärmutter wird durchblutet und wird schon mal für die Geburt trainiert.

Übungswehen


Erst ab der 20. Woche sind die Wehen spürbar es beginnen die Übungswehen. Die sind nicht immer mit Schmerzen verbunden. Entweder der Bauch wird hart oder man fühlt nur ein Spannungsgefühl im Bauch. Diese Wehen treten regelmäßig auf. Alle paar Stunden oder mehrmals in der Stunde, dann sind sie öfters spürbar.


Stress kann die Wehen verstärken. Sind die Wehen dann unangenehmen und schmerzhaft, sind diese Wehen trotzdem harmlos. Regelmäßige Einnahme von Magnesium hilft dagegen sehr.


Dauert eine Übungswehe länger als 1 Minute, treten mindestens 4-mal in der Stunde auf und es sind starke Schmerzen vorhanden, ist ein Gynäkologe aufzusuchen. Meist müssen dann Wehenhemmer eingenommen werden, damit eine frühzeitige Geburt verhindert werden kann.

Senkwehen


Ab ca. der 36. Woche gehen die Übungswehen in die Senkwehen über. Diese Wehen sind deutlicher und intensiver zu spüren. Die Senkwehen bringen das Baby dazu, sich Richtung Muttermund und in das Becken zu senken. In der Zeit kann man deutlich sehen, wie sich der Bauch der Schwangeren senkt.

Vorwehen


Die Muskeln der Gebärmutter zeihen sich 30 bis 60 Sekunden lang zusammen. Bei manchen Frauen öfters am Tag und für mehrere Stunden. Der Bauch der Frau wird dabei ganz hart.
Manche Frauen gehen schon vor der Geburt ins Krankenhaus und lassen sich Wehenförderungsmittel geben. Das ist ein Gel oder man kommt an einen Wehentropf. Das Gel kann über mehrere Wochen in der Scheide angewendet werden, bevor sich was tut. Zwischendurch werden Pausen gemacht, damit die Frau nicht zu nervös wird, das es nicht losgeht und trotzdem Schmerzen hat. Der Wehentropf testet die Belastbarkeit des Babys unter Wehen. Entweder das Baby entscheidet sich auf die Welt zu kommen oder es last sich noch Zeit.
Erst kommen die Wehen 2-mal in der halben Stunde und dann werden die Abstände kürzer. Die Wehen werden stärker.

Eröffnungswehen


Beginnt eine Geburt, beginnen auch die Eröffnungswehen. Diese sind regelmäßige und immer wiederkehrende Wehen. Sie werden mit der Zeit stärker und treten häufiger auf. Eröffnungswehen öffnen den Muttermund bis zu den erforderlichen 10 Zentimetern.

Austreibungswehen

Austreibungswehen sind Presswehen. Das sind Wehen in der Austreibungsphase. Der Kopf des Babys wird wegen einem Druckgefühl auf den Beckenorganen herausgepresst.

Presswehen


Ist der Muttermund vollständig geöffnet, beginnen nach einiger Zeit die Presswehen. Das sind die Stärksten Wehen in der gesamten Schwangerschaft. Sie aktivieren die Gebärmutter- und Bauchmuskulatur und pressen das Baby in Millimeterschritten in den Geburtskanal. Die Frau hat starken Druck auf dem Darm. Sie möchte das Baby durch die Scheide herausdrücken. Das nennt man die Austreibungsphase.

 

Presswehen müssen veratmet werden, sonst kommt es zu Verletzungen in Darm- und Scheidenbereich. Die Atmungstechnik erlernt man in einem Geburtsvorbereitungkurs.


Ist das Köpfchen vom Baby in der Scheide zu sehen, legt die Frau ihren Kopf auf die Brust, schließt die Augen und darf das Baby mit der nächsten Wehe herauspressen. Manchmal dauert es auch noch zwei bis drei Wehen bis das Baby da ist.

Nachgeburtswehen

Nach der Geburt kommen die Nachgeburtswehen. Die, die Plazenta ausstoßen sollen. Das kann 30 bis 60 Minuten nach der Geburt sein.

Nachwehen


2 bis 3 Tage nach der Geburt im Wochenbett, treten die Nachwehen auf. Sie sorgen für die Rückbildung der Gebärmutter und für die Stoppung der Blutung. Stillende und Mehrfachgebärende Mütter haben meist diese Nachwehen. Diese Wehen sind auf die schnelle Geburt zurückzuführen.

 

Wehenhemmung und Wehenförderung

 

Die Wehentätigkeit kann durch Wehenfördernde Mittel (z.B.: bei Geburtseinleitungen oder Wehenschwächen) medikamentös verstärkt werden.

 

Bei drohenden Früh- oder Fehlgeburten gibt es auch Medikamente die die Wehentätigkeit hemmen.



Einige Geburtsformen:

Der Geburtsstuhl   Geburt im Entbindungsbett   Hausgeburten   Kaiserschnitt   Wassergeburten

 

Weiter Informationen über den Geburtsablauf bei einer normalen Geburt oder Geburtsablauf Kaiserschnitt.

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