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7. Vorsorgeuntersuchung in der Schwangerschaft ca. 29. ssw
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[VORSORGEUNTERSUCHUNG] 7. Vorsorgeuntersuchung in der Schwangerschaft ca. 29. ssw

Routinemäßig werden wieder Gewicht, Bauchwachstum, Urin, Blutdruck und Fingerblut kontrolliert. Die Ergebnisse findet man im Mutterpass.

Im Mutterpass wird selbstverständlich auch eingetragen, wie viele Schwangerschaften die Frau zuvor hatte. Ist die Mutter das erste Mal schwanger, so bleibt in den meisten Fällen die Seite vier im Mutterpass frei.

Die Fachausdrücke der Frauenärzte

– Spontangeburt (bedeutet, dass die Frau eine normale vaginale Geburt hatte, ohne dass operative Maßnahmen, wie beispielsweise ein Kaiserschnitt, erfolgen mussten)

– Sectio (Kaiserschnitt)

– vaginale Operation (bei der Geburt des Kindes wurde eine Saugglocke oder eine Zange verwendet, es kann auch sein, dass der Arzt einen operativen Muttermundverschluss vorgenommen hat)

– Abort (Fehlgeburt)

– Abruptio (bedeutet, dass die Mutter einen Abbruch der Schwangerschaft, beziehungsweise eine Abtreibung, vorgenommen hat)

– EU (eine Schwangerschaft im Eileiterbereich oder in der Bauchhöhle, gleichzusetzen mit der Extrauteringravidität)

Des Weiteren ist im Mutterpass angeführt, wie groß die Mutter ist und zu welchem Zeitpunkt sie welches Gewicht hat, weil das ausschlaggebend ist für die Dosis von einem eventuellen Narkosemittel, wenn beispielsweise plötzlich ein Kaiserschnitt vorgenommen werden muss.

Was der Mutterpass alles verrät

Gravida bedeute die Anzahl der bisherigen Schwangerschaften; der Ausdruck Para gibt Auskunft darüber, wie viele Geburten die Frau bereits erlebt hat. Darüber hinaus sind im Mutterpass eventuelle Risiken angeführt, wie zum Beispiel Erkrankungen oder Neigungen zu Thrombosen. Auch alle Bluttransfusionen sowie psychische Belastungen, Diabetes, ein fehlender Rhesusfaktor oder Übergewicht zählen dazu. Gehört die Schwangere zu einer Risikogruppe, das heißt, ist sie entweder unter 18 Jahre alt oder älter als 35 Jahre, muss das ebenfalls angeführt sein. Die Mutter sollte sich allerdings durch die angeführten Risikofaktoren im Mutterpass nicht verunsichern lassen. Die Fragen werden gemeinsam mit dem Frauenarzt ehrlich beantwortet und eine Notiz bedeutet nicht gleichzeitig, dass man eine Risiko-Schwangerschaft hat. Deshalb sollte man mit der jeweiligen Hebamme oder mit dem jeweiligen Frauenarzt über das tatsächliche Risiko sprechen.

Auch das richtige Atmen der Mutter muss unbedingt geübt werden. Zum Ende der Schwangerschaft werden sehr viele Frauen kurzatmig und der Rhythmus der Atmung hilft dabei, mit den Wehen besser umzugehen. Bewusstes Atmen kann gegen Stress helfen und deshalb sollte es unbedingt auch als solches Mittel eingesetzt werden.

Zusammenfassung:

Gewicht, Bauchwachstum

Blutdruck

Urinuntersuchung

CTG Überwachung der Herztöne

Hämoglobin-Bestimmung

Ergebnisse der 2. Blutuntersuchung liegen vor.

Zusatzuntersuchungen:

Ultraschall - Doppler- und Wachstumskontrolle

Blutzuckerbelastungstest

28.-30. SSW

Anti-D-Prophylaxe bei Rhesus Negativität

 

 

Vorsorgeuntersuchungen in der Schwangerschaft, Schwangerschaftsvorsorge, Kontrollen in der Schwangerschaft:

1. Mutterschaftsvorsorgeuntersuchung
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