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[VORSORGEUNTERSUCHUNG] 4. Vorsorgeuntersuchung in der Schwangerschaft ca. 18.ssw
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Für eine werdende Mutter gilt es, den Mutterpass ständig dabei zu haben. Gewöhnlich findet man auf der zweiten und dritten Seite die serologischen Ergebnisse, beziehungsweise sind Blutgruppe und Rhesusfaktor angeführt. Insgesamt gibt es vier Blutgruppen: – A – B – AB – 0 In Europa haben circa 45 % die Blutgruppe A, 40 % der Menschen haben Gruppe 0, 10 % haben die Blutgruppe B und nur 5 % haben die Blutgruppe AB. Unter der entsprechenden Blutgruppe wird der Rhesusfaktor vermerkt, welcher entweder positiv oder negativ ist. Rhesusfaktor – positiv oder negativ? Es kommt vor, dass die Frau über keinen Rhesusfaktor verfügt, das ist bei circa 15 % der Fall. Für den Arzt ist es deshalb wichtig, festzustellen, welchen Rhesusfaktor Mutter und Vater haben, weil dies zu einem Risiko führen kann, wenn die Frau negativ und der Vater positiv ist. Sind die Rhesusfaktoren der Eltern unterschiedlich und das Blut des Kindes kommt während der Geburt in den Blutkreislauf der Mutter, so ist es möglich, dass die Mutter Antikörper gegen das fremde Blut bildet. Das kann zu sehr starken Schädigungen oder sogar zum Tod des Kindes führen. Wird dies vom Frauenarzt festgestellt, kann er aber Vorsorge treffen. Die Maßnahmen, welche in solchen Fällen durchgeführt werden, wirken gegen Komplikationen mit großer Sicherheit. Dabei führt der Frauenarzt einen Test bei der Mutter durch, welcher besagt, ob sie Antikörper gegen das Kind gebildet hat oder nicht. Was ist ein "Titer"? Der sogenannte "Titer" wird eingetragen, wenn die Mutter Antikörper gegen das Kind bildet. Unter dem "Titer" versteht man die Konzentration der Antikörper im Blut der Mutter. Sie bekommt vom Arzt Anti-D-Globuline gespritzt, damit keine weiteren Antikörper gegen das Kind gebildet werden können. Wenn sich nach der Geburt des Kindes bestätigt, dass wirklich beide einen unterschiedlichen Rhesusfaktor haben, wird diese Prophylaxe in den nächsten 24 h wiederholt. Je höher der Wert des Titers ist, umso geringer ist die Gefahr, dass sich das Kind durch die Mutter mit Röteln ansteckt. Ab einem Wert von 1:32 hat der Körper der Mutter mit Sicherheit Abwehrstoffe gegen diese Viren gebildet und dadurch ist die Mutter immun gegen diese Krankheit. Somit besteht keine Gefahr für das noch ungeborene Baby. Ist der Wert allerdings niedriger, so verschreibt der Frauenarzt ein Medikament, um den Ausbruch der Krankheit während der Schwangerschaft zu verhindern. Zusammenfassung: → Gewicht, Bauchwachstum → Blutdruck → Urinuntersuchung → Tokogramm bei Verdacht auf vorzeitige Wehen → Hämoglobin-Bestimmung Geschlecht des Babys erkennbar Erste Bewegungen des Kindes spürbar Organe sind alle per Ultraschall sichtbar Wurde in den letzten Wochen eine Fruchtwasseruntersuchung durchgeführt, so liegen event. schon Untersuchungsergebnisse vor. ○Zusatzuntersuchungen: → Toxoplasmose Screening → Zytomegalie Screening → Ultraschall
1. Mutterschaftsvorsorgeuntersuchung
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