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[VORSORGEUNTERSUCHUNG] 2. Vorsorgeuntersuchung in der Schwangerschaft 9.ssw – 12.ssw

Die ersten Schritte und Gespräche folgen.

2. Schwangerschaftsvorsorgeuntersuchung (9.ssw – 12.ssw)

Ergebnisse der ersten Blutabnahme liegen vor und werden im Mutterpass eingetragen.

Eintragung des errechneten Geburtstermin.

Ist eine Frau schwanger, beginnt ein neuer Lebensabschnitt. Für die Frau gilt es, sich komplett umzustellen, weil sie ein neues Leben in sich trägt und die Entwicklung ihres Kindes optimal verlaufen soll. Die Frau sollte

– diese Zeit auf jeden Fall genießen

– möglichst viel bewusst erleben

– sich gesund ernähren und auf ihren Körper hören

Selbstverständlich ist nichts spannender als jener Moment, indem man einen Schwangerschaftstest durchführt, weil die Periode ausgesetzt hat. Der Körper produziert bereits 24 h nach der Befruchtung ein Hormon namens Humanes Chroion-Gonadotropin. Im Blut kann dieses Hormon bereits 10 – 12 Tage nach der Empfängnis nachgewiesen werden, im Urin jedoch erst dann, wenn die Periode ausbleibt. Auch, wenn der Test zu Hause negativ ausfällt, sollte er nach einer Woche wiederholt werden. Das Leben stellt sich buchstäblich auf den Kopf, wenn der Frauenarzt bestätigt, dass man definitiv in der Hoffnung ist. Zweifel, Ängste und Sorgen können im klärenden Gespräch mit dem Frauenarzt ganz einfach ausgeräumt werden.

Ist mein Kind gesund?

Zu den wohl wichtigsten Fragen gehört, ob das Kind gesund ist, und dazu sollte man sämtliche Vorsorgeuntersuchungen beim Frauenarzt durchführen lassen. Zwar ist eine Schwangerschaft nicht mit einem Krankheitszustand zu vergleichen, man sollte aber dennoch die körperliche und seelische Belastung der Mutter in dieser Situation nicht unterschätzen. Sehr gerne kann der Vater zur Vorsorgeuntersuchung beim Arzt mitkommen, damit er das Wunder von Anfang an miterleben kann. Den Vater plagen genauso wie die Mutter Ängste um die Zukunft und er stellt sich beispielsweise die Frage, ob er eine Familie ernähren kann und wie weit sich die Beziehung zur Frau ändert. Die Frau muss sich keine Sorgen machen, wenn die weiblichen Rundungen zunehmen, das wird auch der Frauenarzt bestätigen. Auf jeden Fall sollte man sich regelmäßig wiegen, um Rückschlüsse auf die reibungslose Schwangerschaft ziehen zu können.

Risikogruppen und eventuelle Risikoschwangerschaften

Hat man bereits das 35. Lebensjahr erreicht, so zählt man allgemein zu einer Risikogruppe und der Frauenarzt rät zu einer Untersuchung des Fruchtwassers. Es ist ratsam, diese in der 14. bis 20. Schwangerschaftswoche durchzuführen. Die Untersuchungen zur Schwangerschaft durch den Frauenarzt erfolgen circa einmal im Monat beziehungsweise alle vier Wochen.

Schwangerschaft: Stoffwechselstörungen oder Diabetes früh feststellen

Es kommt vor, dass manche Frauen während der Schwangerschaft Störungen mit dem Stoffwechsel bekommen, und so ist es möglich, dass die werdende Mutter plötzlich Diabetes, beziehungsweise eine Zuckererkrankung, entwickelt. Es sollte also bei Verdacht ein Belastungstest auf Zucker durchgeführt werden, was leider nicht zur Routineuntersuchung gehört. Diese Kosten müsste die Mutter selbst tragen. Hat die Mutter Diabetes und es wird nicht erkannt, kann das schwere Folgen für das Baby haben. Ist der Blutzuckerspiegel erhöht, dann gelangt auch sehr viel Zucker über die Plazenta zum Baby und das Kind wird regelrecht gemästet. Solche Babys wiegen circa 4.500 g und die Organe sind zwar groß, aber noch nicht reif. Außerdem leidet das Neugeborene beispielsweise unter:

– Atemnot

– Herzproblemen

– späterer Diabetes

Welche Zuckerwerte sind ideal?

Ist die Mutter nüchtern, so sollte der Zuckerwert unter 90 mg/dl liegen. Bei einer Messung wird ein Gemisch mit 75 g Zucker getrunken. Nachdem eine Stunde verstrichen ist, muss der Wert folglich kleiner als 160 sein; nach zwei Stunden beträgt er idealerweise weniger als 140 mg/dl. Die Mutter kann den Wert des Zuckers auf jeden Fall durch die Ernährung beeinflussen, indem sie bei zu viel Zucker eher auf Süßigkeiten verzichtet.

Unterschiedliche Arten von Untersuchungen in der Schwangerschaft

Bei der sogenannten Doppleruntersuchung misst der Arzt mithilfe eines Ultraschallgerät die Durchblutung der Plazenta sowie die der Nabelschnur des Kindes insgesamt. In der heutigen Zeit kann sogar die Versorgung vom Gehirn des Säuglings genau untersucht werden. So ist es möglich, gefährliche Situationen für das Baby rechtzeitig zu erkennen. Die Doppleruntersuchung wird besonders oft bei Schwangerschaften mit Risiko angewendet.

Eine weitere, sehr oft vorkommende Untersuchung ist die Amniozentese beziehungsweise die Untersuchung des Fruchtwassers. Mithilfe dieser Untersuchung werden

– eventuelle krankhafte Veränderungen

– Fehlbildungen der Wirbelsäule

– Stoffwechselstörungen

– angeborene Enzymdefekte

erkannt. Diese Untersuchung lässt sich jedoch frühestens ab der 14. Woche der Schwangerschaft durchführen. Der Frauenarzt sticht mit einer Nadel durch die Bauchdecke und es werden circa 20 ml des Fruchtwassers entnommen. Es folgen Untersuchungen der Chromosomen und auch Messungen, die auf Fehlbildungen rückschließen lassen können. Der Eingriff dauert ungefähr eine halbe Stunde und ist für die meisten Paare eine große Belastung, da sie auf die Ergebnisse warten müssen. Diese stehen erst 2 – 3 Wochen nach der Untersuchung fest, weil für diese Untersuchung zuerst Kulturen angesetzt werden müssen.

Alternative Möglichkeit: die FISH-Technik

Die einzige Ausnahme dazu bietet die sogenannte FISH-Technik (Fluoreszenz-in-situ-Hybridisierung). Bei dieser Untersuchung können die Chromosomen innerhalb von 24 h genau analysiert werden und das Ergebnis steht bereits am nächsten Tag fest. Leider zahlen die Krankenkassen diese Art der Untersuchung nicht; die Kosten betragen circa 150 €.

Ihr Arzt wird sie umfangreich über Vor-, Nachteile und Risiken informieren.

Zusammenfassung:

Bludruckbestimmung

Urin und Blutuntersuchung

Gewichtskontrolle, Bauchwachstum

Informationen über Schwangerschaft, mögliche Risiken (Alter, erbliche Belastungen, Anomalien der Schwangeren), Entbindung, Erstausstattung, Buchtipps.

1. Ultraschalluntersuchung zwecks Ausschluss eventueller Unregelmäßigkeiten (keine 100% Sicherheit für alle Störungen), Messung der Scheitel-Steiß-Länge (SSL) des Embryos und somit Feststellung der Schwangerschaftswoche, Fruchtwassermenge, Sitz der Plazenta

Bei Verdacht auf Unregelmäßigkeiten werden weiterführende Untersuchungen notwendig

Zusatzuntersuchungen:

11.-14. SSW

Nackenfaltenmessung Ihr Arzt wird Ihnen die genauen Informationen geben.

 

Vorsorgeuntersuchungen in der Schwangerschaft, Schwangerschaftsvorsorge, Kontrollen in der Schwangerschaft:

1. Mutterschaftsvorsorgeuntersuchung
2. Mutterschaftsvorsorgeuntersuchung
3. Mutterschaftsvorsorgeuntersuchung
4. Mutterschaftsvorsorgeuntersuchung
5. Mutterschaftsvorsorgeuntersuchung
6. Mutterschaftsvorsorgeuntersuchung
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10. Mutterschaftsvorsorgeuntersuchung
11. Mutterschaftsvorsorgeuntersuchung
12. Mutterschaftsvorsorgeuntersuchung


Übersicht Kontrollen in der Schwangerschaft

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