Freitag, der 21.11.2008 - 03:54 Uhr
Temperaturmethode zur Verhütung
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[VERHÜTUNG] Temperaturmethode zur Verhütung

Die Temperaturmethode kann sowohl zur Empfängnisverhütung als auch bei Kinderwunsch eingesetzt werden. Hier werden die fruchtbaren und unfruchtbaren Tage im Menstruationszyklus der Frau bestimmt, indem täglich zur gleichen Zeit die Temperatur gemessen wird. Dies sollte für eine möglichst hohe Genauigkeit morgens nach dem Aufstehen gemacht werden. Diese morgendliche Temperatur nennt man auch Basaltemperatur, weshalb diese Methode der Empfängnisverhütung auch Basalmethode genannt wird. Steigt die Temperatur über drei Tage an, kann man auf den Eisprung schliessen und es folgen die unfruchtbaren Tage, so dass Geschlechtsverkehr ausgeübt werden kann, ohne schwanger zu werden. An den fruchtbaren Tagen dagegen verhütet man anderweitig oder ist enthaltsam. Somit wird bei der Temperaturmethode im Grunde durch Enthaltsamkeit verhütet.

Sicherheit: Die Temperaturmethode alleine ist kein sicheres Verhütungsverfahren. Unsicher, da Eisprung nicht immer exakt bestimmt wird, der Pearl-Index (wie viele Frauen von 100 mit dieser Methode schwanger werden) liegt bei 3-10.

Kosten: keine, man benötigt lediglich ein Thermometer

Vorteile: keine hormonelle oder anderweitige Einwirkung auf den Körper, man lernt den Körper besser kennen, die Methode kann auch bei Kinderwunsch genutzt werden, da nicht nur die unfruchtbaren sondern damit auch die fruchtbaren Tage bestimmt werden.

Nachteile: unsicher, da Temperatur auch durch Stress, Krankheit etc. Schwankungen unterliegt, an den fruchtbaren Tagen muss man anderweitig verhüten oder enthaltsam sein, man benötigt viel Disziplin

Für wen geeignet: alle Frauen

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