Freitag, der 21.11.2008 - 06:48 Uhr
Sterilisation bei der Frau
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[VERHÜTUNG] Sterilisation bei der Frau

Die Sterilisation ist eine Form der Empfängnisverhütung, welche besonders zuverlässig und sicher ist. Sie sollte nur dann ihre Anwendung finden, wenn die Frau sich sicher ist, dass sie keine Kinder mehr zeugen möchte.

Wirkungsweise:

Verhinderung des Eitransports vom Ovar (Eierstock) in den Uterus (Gebärmutter) durch Unterbrechung der Tuben (Eileiter) – dadurch kann die Eizelle nicht mehr befruchtet werden. Mediziner raten einer Sterilisation vor dem 30. Lebensjahr meist ab, da der Eingriff endgültig und unwiderrufbar ist. Deshalb ist es sehr wichtig, dass es die Frau für sich selbst  entscheidet und sich keiner Beeinflussung von draußen beugt.

Durchführung:

Die Sterilisation ist mit einer kleinen Operation gleichzusetzen, welche eine Narkose erfordert und den Verbleib von wenigen Tagen im Krankenhaus bedarf. In einigen Einrichtungen wird sie auch ambulant durchgeführt. Am häufigsten findet das Verfahren der laparoskopischen (durch die Bauchhöhle) Tubensterilisation statt. Hierbei werden die Tuben verklebt oder durchtrennt.

Vorteile:

sicherste Verhütungsmethode, Pearl-Index sehr niedrig, auf lange Hinsicht günstig, man spart Kosten für Pille oder Kondom oder anderen Verhütungsmitteln,

Nachteile:

nicht widerrufbar, Operationsrisiken, psychisches Leiden, Auftreten von sexuellen Störungen (kann vorkommen), früheres Eintreten der Wechseljahre

Kosten:

wenn eine Frau eine Sterilisation aufgrund einer Erkrankung durchführen lassen muss, übernimmt die Krankenkasse die Kosten. Wenn es auf eigenem Wunsch basiert, muss die Frau die Kosten selbst übernehmen. Es wird darauf hingewiesen, dass sich die Frau vor der Sterilisation bei ihrer Krankenkasse vorstellen soll.

Für wen geeignet:

Für Frauen die nach mehreren Kindern einfach keine anderen Verhütungsmethoden nehmen wollen bzw nicht vertragen und auch keine weiteren Kinder haben wollen.

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