| [VERHÜTUNG] Chemische Verhütungsmethoden | |
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Auch bei der Anwendung kann man einiges falsch machen. Sie müssen tief in die Scheide eingeführt werden, sodass sie nicht gleich nach unten abfließen Mit einem Pearl-Index von 20-25 sind chemische Verhütungsmittel für sich allein genommen eine eher unsichere Methode zur Schwangerschaftsverhütung. Es ist daher ratsam, sie in Verbindung mit Barrieremethoden (Diaphragma, Portiokappe, Femidom oder Kondom) zu verwenden. Da allerdings einige wenige chemischen Mittel noch die Eigenschaft haben, das Material von Kondomen anzugreifen, ist hier unbedingt auf Kompatibilität zu achten. Entsprechende Hinweise finden sich in der Packungsbeilage. Die Kosten liegen für 12 Zäpfchen bzw. eine Tube Creme oder Gel bei ca. 8- 10 Euro. Auch die anderen Sorten unterscheiden sich vom Preis her nicht wesentlich. Vorteilhaft ist bei dieser Art der Verhütung, dass die Mittel nur bei Bedarf angewendet werden und der Körper daher nicht dauerhaft belastet wird. Chemische Verhütungsmittel müssen grundsätzlich 10 bis 15 Minuten vor dem Geschlechtsverkehr angewendet werden und haben eine Wirkungsdauer von höchstens zwei Stunden. Dies macht die Anwendung der Mittel etwas kompliziert und unspontan. Für alle, die nur gelegentlich verhüten müssen.
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