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[VERHÜTUNG] Chemische Verhütungsmethoden


Scheidenzäpfchen, Gels, Schäume, Schwämmchen, Vaginaltabletten, Ovula

Chemische Verhütungsmethoden werden in allen erdenklichen Formen bereits seit Jahrtausenden angewendet. Früher wurden überwiegend Säuren wie Essig oder Zitronensaft angewendet, um ein Überleben der Spermien und damit eine Befruchtung zu verhindern.
Heutzutage finden sogenannte spermizide Stoffe Anwendung, deren Aufgabe ebenfalls darin besteht, Spermien abzutöten.
Diese können in Form von Zäpfchen, Gels, Schäumen, Schwämmchen, Vaginaltabletten oder Ovula angewendet werden. Diese Mitteln sind nicht sehr sicher, deshalb verbindet man sie auch zeitgleich mit anderen Verhütungsmittel wie zum Beispiel Portiokappe oder Diaphragma.
Der bei chemischen Verhütungsmethoden am häufigsten verwendete Wirkstoff heißt Nonoxynol-9. 

Auch bei der Anwendung kann man einiges falsch machen. Sie müssen tief in die Scheide eingeführt werden, sodass sie nicht gleich nach unten abfließen

Sicherheit:

Mit einem Pearl-Index von 20-25 sind chemische Verhütungsmittel für sich allein genommen eine eher unsichere Methode zur Schwangerschaftsverhütung. Es ist daher ratsam, sie in Verbindung mit Barrieremethoden (Diaphragma, Portiokappe, Femidom oder Kondom) zu verwenden. Da allerdings einige wenige chemischen Mittel noch die Eigenschaft haben, das Material von Kondomen anzugreifen, ist hier unbedingt auf Kompatibilität zu achten. Entsprechende Hinweise finden sich in der Packungsbeilage.

Kosten:

Die Kosten liegen für 12 Zäpfchen bzw. eine Tube Creme oder Gel bei ca. 8- 10 Euro. Auch die anderen Sorten unterscheiden sich vom Preis her nicht wesentlich.

Vorteile:

Vorteilhaft ist bei dieser Art der Verhütung, dass die Mittel nur bei Bedarf angewendet werden und der Körper daher nicht dauerhaft belastet wird.

Nachteile:

Chemische Verhütungsmittel müssen grundsätzlich 10 bis 15 Minuten vor dem Geschlechtsverkehr angewendet werden und haben eine Wirkungsdauer von höchstens zwei Stunden. Dies macht die Anwendung der Mittel etwas kompliziert und unspontan.
Darüber hinaus ist der Wirkstoff Nonoxynol bei Fachleuten umstritten, da er durch die Schleimhäute ins Blut gelangen und die Leber belasten kann. Außerdem beklagen viele Anwender Jucken,Brennen und Hautirritationen.

Für wen geeignet:

Für alle, die nur gelegentlich verhüten müssen.

Verhütungsmethoden im Überblick:

 

Hormonelle Verhütung

 

Die Pille

Minipille

3 - Monatsspritze

NuvaRing

Hormonspirale

Ortho Evra Verhütungspflaster

Implanon

 

Mechanische Verhütung

 

Kondom

Das Diaphragma

Femdom

Portiokappe

Lea Contrazeptivum

 

Natürliche Verhütungsmethoden

 

Koitus interruptus

Methode nach Roetzer

Schleimstrukturmethode nach Billings

Temperaturmethode

Kalendermethode

Weiblicher Zyklus

 

 

Chemische Verhütungsmethoden

 

Chemische Verhütungsmethoden

  

 

Sonstige Methoden (Nicht für jedes Alter geeignet)

 

Sterilisation bei der Frau

Sterilisation beim Mann

 

Verhütung während der Stillzeit

 

Keine Verhütungsmethode

 

Die Pille danach

 

 

 

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