Donnerstag, der 17.08.2017 - 10:03 Uhr
 
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[TIPPS SCHULKIND] Tipps zur Freizeitgestaltung für Schulkinder


Das Schulkind und der Wunsch namens Freizeit

Heutzutage stehen die deutschen Schulkinder ihren Alterskollegen in englischsprachigen Gebieten immer weniger nach, wenn es um die Zeitdauer geht, die sie sich nicht im Elternhaus befinden. Jedoch nicht alle: So muss bei den Ideen, wie Grundschüler oder auch ihre älteren Mitstreiter in den weiterführenden Schulen den bestehenden Rest an freier Zeit noch gestalten könnten und sollen, die konkrete Tagesschuldauer und natürlich die schulinternen außerunterrichtlichen Angebote mit in die Überlegungen einbezogen werden können.

 

Sauerstoff, Soziales und richtiges Atmen

Besucht der Schüler eine Vormittagsschule, sodass er nicht später als 13.30 Uhr seine Zeit zu Hause frei einteilen kann, sollte er bis 15.00 eine Art Mittagspause halten, in der er seine Sinne und seine Konzentration eher nicht fordert, sondern einer Ruhephase folgt, die ihm selbst zur vollendeten Entspannung verhelfen kann. In diesen zwei Mittagsstunden legt auch der menschliche Organismus eine biologische Ruhephase ein: Bestimmte Körperfunktionen werden "heruntergefahren", erfahren so ihren Leistungsstiefstand. Für Kleinkinder eignet sich hier sicherlich das Spiel mit einfacherem

Spielzeug, es eignen sich stets Atemübungen, die aus der Yoga-Tradition überliefert sind – Schlaf bis drei erneuert ebenso Kräfte und Energien. Ab 15.00 Uhr erfährt die Konzentrationsfähigkeit des Menschen generell noch einmal das "Hochfahren" auf ein Maximum; hier könnte es für den Grundschüler eine interessante Wahl sein, die Eltern an seinem Schulalltag zu beteiligen und eventuelle Hausaufgaben zu erledigen. Zum einen kann er sich selbst hiermit Verständnissicherung, denn das aktive Erzählen ist ein lernpsychologisches Moment der Vertiefung für das Langzeitgedächtnis. Dies kann und sollte – so es eben geht – unter Frischluft durchgeführt werden; am besten eignet sich hier mit zumindest einem Elternteil ein Waldspaziergang (mit Hund?). Danach – und den gesamten weiteren Abend – sollte hier die Schule nicht mehr ein Thema sein. Spielerisch den eigenen Interessen nachgehen, möglicherweise Gesellschaftsspiele oder Radfahrten mit Freunden ist sicher für den Grundschüler, der nur am Vormittag die Schule besucht, ein ausgleichender Tagesausklang.

 

Adrenalin, das Team und die Eltern – was von einer "Schul-"Arbeitswoche übrig bleibt

Der Ganztagsschüler (ebenfalls Grundschule) nun erhält nicht nur die Möglichkeit, bereits in der Zeit seiner häuslichen Abwesenheit seine Hausaufgaben zu erledigen, sondern auch durch kulturelle Angebote wie der Teilnahme an einer Theater-/Chor-/Musikgruppe der rein geistigen Anstrengung vom Vormittag entgegenzuwirken. Bleibt am Nachmittag ab 16.00 Uhr oder 17.00 nur noch, sich mit Ausgleichssport, etwa Judo, anderen japanischen Ertüchtigungs- oder auch Meditationsmethoden oder dem Fußballverein zu beschäftigen. Jedenfalls sollte auch hier das Wort Schule nicht mehr das Thema sein – das Gebot hier heisst: mit der Ausschüttung von Endorphinen und Adrenalinen das Gehirn für den nächsten Tag "fit" zu machen.

 

Die Wochenenden sollten generell – auch für Montessori-Schüler – nicht im Zusammenhang mit schulischen Themen gestaltet werden: Gespräche und Unternehmungen mit den Eltern etwa, leichte Tätigkeiten im Haushalt, Sport, grundsätzliche Lieblingsthemen des Kindes oder eben bestimmte Sportarten dienen dem Kind in entscheidender Hinsicht dazu, sich selbst als Mensch auch jenseits der Rollenzuweisung "Schüler" zu definieren und als solcher Selbstwahrnehmung und Identitätsbewusstsein Schritt für Schritt entwickeln und bestätigen zu können. Freizeit als Schüler – das sind drei Schlagworte: Erholung, Ausgleich und Ablenkung.

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