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Tipps zum Kauf einer Schultasche, Schulranzen, Schulrucksack, Tornister
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[TIPPS SCHULKIND] Tipps zum Kauf einer Schultasche, Schulranzen, Schulrucksack, Tornister


Ein Tornister dient der Körperhaltung ...

Die Zeit der Einschulungen im Grundschulalter ist auch die Zeit der Anschaffungen eines bestimmten Gegenstandes: des Schul"rucksacks", besser bekannt auch als Tornister oder Ranzen. Jedoch wie darf mit einem menschlichen Skelett in der Entwicklungsphase verfahren werden? Wie schwer sind Bücher? Sind das nicht Haltungsschäden? Die erste Antwort hier lautet: Es ist sicherlich richtig, dass ein Tornister, der (mit sorgfältig eingestellten und immer wieder nachgestellten Riemen!) auf dem Rücken in den Lebensjahren 6-13 getragen wird, eigentlich gut für die gerade, aufrechte Haltung ist. Noch dazu, weil Schüler dieser Altersperiode nicht immer darauf achten, im Sitzen die richtige Wirbelsäulen-Haltung zu pflegen oder weil manche Schulmöbel möglicherweise dann doch nicht nützlich angepasst sind.

 

Bücher sind schwer. Deshalb gilt für Eltern: Immer mit darauf achten, dass Kinder immer nur genau die Unterlagen mitnehmen, die sie heute auch brauchen. Wenn dies ein Lehrer bemängelt, hat der Schüler (resp. die Schülerin) die Rückenstärkung der Eltern.

 

Wie viel wiegt das Kind? Ein Zehntel darf die Schultasche am Rücken wiegen, um noch haltungsförderlich zu sein. Leer sollten diese Taschen nicht mehr als 1,3 kg wiegen (teurere Schultaschen sind leichter und hier besser als billigere). Wichtig auch: Wie breit ist der Rücken des Kindes? Der Ranzen darf dieses Maß nicht überschreiten. Grundregel beim Einstellen der Riemen: Nur wenn der Tornister so hoch sitzt wie möglich, erfüllt er seinen positiven orthopädischen Sinn – nämlich so knapp wie möglich unterhalb der Schulterblätter. Weiterhin sollten die Tragegurte mit maximaler Spannung eingestellt und gut gepolstert ausgewählt worden sein. Auch gilt: Je schwerer das Buch, desto näher am Rücken ist es zu verstauen. Wichtig ist, mit dem Kind zu besprechen, dass es nur Schulhefte und -bücher in genau dieser Tasche verstauen sollte (und Freizeitartikel in einer anderen).

 

... und als Lebensretter

Der Rucksack auf dem Rücken des Kindes erfüllt jedoch nicht nur einen medizinischen Sinn. Sondern einen äußerst wichtigen anderen. Stichwort: Verkehrssicherheit. Deshalb ist ein weiteres entscheidendes Merkmal eines guten und geeigneten Schultornisters immer die Menge, Anordnung oder Größe der Reflektoren. Auch hier gilt: Er darf lieber teurer sein und mehr an Rückstrahlern haben, als dass ein Kind von hinten in den dunklen Morgenstunden nicht oder erst lebensbedrohliche Sekunden zu spät gesehen und als Schüler auch erkannt wird. Man kann sicherlich nicht immer davon ausgehen, dass ein Kind reflektierende Kleidung trägt, schon gar nicht in Sommermonaten etwa.

 

Doch hier fungiert der Ranzen in seiner zweiten Funktion: Als Lebensretter, denn es sind nicht nur Katzenaugen, sondern auch eine neonbetonte Farbgebung, die bei entsprechender Herstellung grundsätzlich eine Rolle spielt. Dies mag möglicherweise als eine Flut an Informationen erscheinen – lässt sich jedoch kürzer als gedacht noch einmal zusammenfassen: Der Tornister trage das GS-Zeichen (geprüfte Sicherheit) und sei mit der DIN 58124 gekennzeichnet.

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