Donnerstag, der 29.06.2017 - 03:53 Uhr
 
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[TIPPS SCHULKIND] Tipps für gesunde Ernährung für Schulkinder; was muss ich beachten?


Kindesverhalten ist oft von unregelmäßigem Verlangen nach Essen geprägt. Unterschiedliche Wachstumsschübe, durch unterschiedliche Situationen begünstigte Bewegungsintensität oder auch soziale Faktoren (was für Essensgewohnheiten hat die Familie?). Jedoch: Wachstum und Knochenaufbau bedürfen besonderer Beachtung in Sachen Ernährung. Wobei natürlich nicht das Kind "seinen Teil" bekommt: Stellt sich die gesamte Familienernährung auf die Ernährungsbedürfnisse frühkindlicher Entwicklung ein, schadet das nichts und erfüllt eine Vorbildfunktion. In vielerlei Arten und Weisen kann man geeignete Ernährungstipps aufstellen: Im Folgenden wird dies jedoch – leicht einprägsam – durch sieben Regeln vollzogen.

 

(1) Trinken

Um dem Flüssigkeitsbedarf nachzukommen, den Kleinkinder für ihre körperliche Entwicklung bedürfen, sind 1,5 Liter pro Tag eine Art Faustregel. Es geht hier um Mineralwasser (still/Kohlensäure), Kräutertees, Früchtetees, Milch (auch Milchprodukte), reiner (100 Prozent) Frucht- oder Multivitaminsaft.

 

(2) Selbstgekochtes

Nicht nur für das Kleinkindalter gilt es: Fertiggerichte sind nutzlos, "Junk-Food". Selbst Kochen. Frische Zutaten oder auch gefrorenes Gemüse: Hier sind oft noch mehr Inhaltsstoffe vorhanden, als bei "frisch gekauftem" Gemüse, dass schon viel zulange im Supermarkt liegt. Gefrorenes Gemüse ist auch frisch (alternative im Winter).

 

(3) Obst

Zu allen Mahlzeiten des Tages sollte frisch angebotenes Obst gereicht werden. Alternative in Winter: gefrorenes Obst oder Obst in Gläsern.

 

(4) Fünf Mahlzeiten

Es wird generell (und nicht nur für Kinder) die Fünf-Mahlzeiten-Regel für eine optimale Ernährung empfohlen. Denn auf diese Weise unterstützt man Körperprozesse, die zu unterschiedlichen Zeiten des Tages ausgelöst werden, in gleicher Weise.

 

(5) Omega-3-Fettsäuren

Fisch, Sonnenblumenöl, Leinöl, Schwarzkümmelöl: Die erwähnten Fettsäuren helfen in entscheidender Weise, die Funktionsweise der Schilddrüse und von Botenstoffen im Gehirn "in Gang zu halten".

 

(6) Vollkorn!

Brot, Nudeln, Lasagneplatten: Nur Vollkorn zählt für den Körper. Weißes Mehl hält nicht lange vor und ist "Junk".

 

(7) Süßigkeiten sind "Einfachzucker"

Es sollte einem Kind rechtzeitig beigebracht werden, welche Rolle Süßigkeiten wie Schokolade und Ähnliches wirklich spielen. Das wirklich Einzige, wofür sie dienen, sind gewissermaßen Notzeiten. Muss ein Kind irgendwo länger warten oder merkt es, in seiner Leistung beträchtlich nachzulassen, dann werden die Kohlehydrate, die in Süßigkeiten enthalten sind, sofort im Körper zu Energie verbrannt und das Kind "fühlt sich gut" für eine weitere Stunde. Genauso gut könnte es auch puren Zucker essen, um sich diesen "Energie-Schub" zu simulieren. Das wäre jedoch aus zahntechnischer Sicht nicht sinnvoll. Für andere Situationen sind Süßigkeiten schlicht und ergreifend nicht geeignet – kommt Hunger auf Süßes jedoch auf, wird dieser sofort und unweigerlich durch eine Banane oder Birne gestillt. Obst enthält bekanntermaßen Fruchtzucker, also Mehrfachzucker und wird nicht sofort verbrannt, sondern über einen längeren Zeitraum hinweg kann dies zu einer sinnvollen Energieverarbeitung hinreichen. Auch für größere Kinder oder Erwachsene gilt: besser, bei Bedarf eine Banane zu kaufen als einen Schokoriegel.

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