Donnerstag, der 17.08.2017 - 09:57 Uhr
 
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[TIPPS KLEINKIND] Welcher Kindergarten für mein Kind? - Wichtig: rechtzeitige Anmeldung


Ab einem Alter von ca. 1,5 – 2 Jahren entdecken Kleinkinder ihr Interesse an Gleichaltrigen und es wird dann Zeit, ihre soziale Kompetenz zu fördern. Dafür sind die Kindergärten dann zuständig. In verschiedenen Altersstufen im Kindergarten werden die Kinder altersgerecht gefördert und betreut. Doch welche Tageseinrichtung ist nun die Beste für das eigene Kind. Es gibt neben öffentlichen Kindertagesstätten auch private oder kirchliche Einrichtungen. Zum einen ist es eine Geldfrage und zum anderen eine Glaubensfrage.

 

Rechtzeitig anmelden

Die Anmeldefristen für einen Platz in einer Einrichtung reichen bis weit über ein Jahr. Das müssen Eltern wissen, wenn sie ihr Kind in einen Kindergarten anmelden wollen. Wenn man berufsbedingt nicht das volle Erziehungsjahr nehmen kann und sein Kind schon eher in eine Einrichtung bringen muss, sollte man über die Anmeldung bereits während der Schwangerschaft nachdenken. Die Plätze sind nun mal leider begrenzt und die Nachfrage sehr hoch. Wer sich in seinem Heimatort rechtzeitig informiert, sollte damit letztendlich keine Probleme bekommen.

 

Kinder brauchen Kinder

Für eine gesunde Entwicklung brauchen Kinder auch den Umgang mit anderen Menschen als nur den der eigenen Eltern. Ihr Bewusstsein für Gesellschaft muss wachsen und sich ebenso entwickeln wie all die anderen Fähigkeiten. In kleinen Gruppen erlernen die Kinder, in einer Gemeinschaft zu leben und zu lernen. In erster Linie werden Kinder das Gefühl erfahren, dass sie nicht mehr allein im Mittelpunkt stehen, wie es zu Hause stets der Fall war. Aber im Laufe der Zeit werden sich die Kinder untereinander verständigen und akzeptieren. Am Ende werden sich sogar Freundschaften entwickeln, welche für das weitere Leben sehr wichtig sind. Ein kleiner aber wichtiger Schritt in Richtung Selbstständigkeit wird damit erreicht. Doch nicht nur der sozial kompetente Aspekt spielt hier eine wesentliche Rolle, sondern auch einfach das natürliche Bedürfnis nach Nähe und Gruppe. Schließlich ist keiner gern allein – egal in welchem Alter.

 

Spielend Pflichten übernehmen

Im Alltag in der Kindertagesstätte werden die Kinder auch in die täglichen Pflichten mit einbezogen. Dazu gehören unter anderem:

– das Decken des Tisches

– das Abräumen nach den Mahlzeiten

– das Aufräumen nach dem Spielen und auch das Helfen, wenn jemand Hilfe braucht. Das ist für Kinder keine lästige Pflicht, sondern vielmehr eine tolle Möglichkeit zu zeigen, wie selbstständig sie schon sind. Kleinkinder erfahren auch auf diesem Weg, dass eine Gemeinschaft nur funktioniert, wenn jeder seinen Teil dazu beiträgt. Je älter die Kinder werden, umso mehr können sie auch übernehmen.

 

Vorbereitung für die Schule

Der Kindergarten gilt auch als Vorstufe zur Schule. In vielen europäischen Ländern zählt das letzte Kindergartenjahr schon als Vorschuljahr und es werden bereits wichtige und grundlegende Dinge für den Schulstart vermittelt. Die Grundidee, Kinder zu fördern, ist in allen Kindergärten gleich. Egal ob öffentlich, privat oder kirchlich. Im Grunde werden die Kinder in allen Einrichtungen liebevoll betreut und in ihrer Entwicklung unterstützt und gefördert. Der Unterschied liegt auch oft in der Größe der Einrichtung. Ist diese kleiner, ist die Betreuung wesentlich vertrauter und intensiver. Die Vorbereitung für die Schule handhabt jeder Kindergarten gewiss etwas anders, aber im Grunde werden dieselben Werte vermittelt und die gleichen Grundsteine gelegt.

Schauen Sie sich viele Kindergärten an und informieren Sie sich genau.

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