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[TIPPS KLEINKIND] Tipps Trotzphase


Jedes Elternpaar wird sie erleben. Die Zeit, in der sie ihr kleines süßes Engelchen aus Babytagen nicht mehr wieder erkennen. Es schreit, es schlägt um sich und es antwortete auf alles mit einem bockigen Nein! Willkommen in der Trotzphase. Vom Hörensagen ist diese Zeit den Eltern bestens bekannt, aber wehe dem, wenn sie zur Realität wird. Viele Eltern fühlen sich hilflos und machtlos gegenüber ihren kleinen Rebellen, denn anders als wie sonst im Leben, kann man für den Umgang keine Gebrauchsanweisung bekommen. Die Kinder kommen schon als eigenständige Persönlichkeiten auf die Welt und in einem Alter zwischen 2 – 4 Jahren entdecken sie schließlich, ihrer Persönlichkeit auch noch Ausdruck zu verleihen.

 

Das Kind  ruhig mal trotzen lassen

Kinder, die sich in ihrer Umgebung wohl und geborgen fühlen, testen ihre Grenzen hartnäckig aus. Einerseits ein Kompliment an die Eltern, das es dem Kind im Grunde genommen sehr gut geht. Andererseits eine Herausforderung, die nicht immer leicht zu bewältigen ist. Wichtig ist vor allem, dass man als Elternteil ruhig bleibt. Auch wenn das stets leichter gesagt ist, als getan. Dennoch sollte man sich nicht auf das Niveau des Kindes begeben. Wenn es die Situation zulässt, meistens zu Hause, dann soll man das Kind ruhig mal trotzen lassen. Kinder müssen auch die Erfahrung machen, dass sie trotz großem Geschrei und Gebrüll nicht immer die gewünschte Aufmerksamkeit bekommen. Recht schnell wird der Trotzkopf merken, dass er keinen damit beeindruckt und widmet sich wieder anderen Dingen.

 

Vorsicht bei Verletzungsgefahr

Natürlich darf man als Eltern nie die Situationen unterschätzen. Wenn das Kind sich aus Trotz Gefahren aussetzt, wobei es sich verletzen könnte, muss man dieses natürlich unterbinden.

 

Geduld, Geduld und nochmals Geduld

Ein Kind, welches seine Grenzen austestet, ist anstrengend und raubt den Eltern denn letzten Nerv. Das muss man nicht verschönern, das ist Tatsache. Um aber ein dennoch angenehmes Familienleben zu führen, gilt auch schon für die Jüngsten, dass es Regeln zu beachten gibt. So zum Beispiel:

 

– es wird nicht gehauen

– es wird nicht gespuckt

– es wird nicht getreten.

 

Versucht der Trotzkopf dennoch seinen Willen mittels dieser unschönen Eigenschaften durchzusetzen, heißt es für die Eltern konsequent bleiben. Das alles mit einer riesigen Portion Geduld verbunden. Die Kleinen versuchen es nämlich immer und immer wieder. Nur um zu sehen, ob Mama oder Papa nicht doch mal nachgeben.

 

Der richtige Umgang prägt

Nicht selten können die Wutanfälle und Schreiattacken, wenn das Kind seinen Willen nicht bekommt, auch schon mal eskalieren. Das ist menschlich. Zumal die Eltern auch nur Menschen sind und keine Maschinen. Ein paar wichtige Tipps für den richtigen Umgang:

 

– klar und deutlich zum Ausdruck bringen, was man vom Kind erwartet

– immer auf Augenhöhe mit dem Kind sprechen

– eigene Fehler gegenüber dem Kind auch eingestehen

– die Liebe zum Kind nie infrage stellen

– konsequent bleiben.

Mit viel Geduld und Toleranz werden Eltern auch diese Zeit überstehen und voller Vorfreude auf die Pubertät warten.

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