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Flüssigkeitsbedarf bei Kleinkindern - gesunde Getränke
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[TIPPS KLEINKIND] Flüssigkeitsbedarf bei Kleinkindern - gesunde Getränke


Bereits in der Flaschenzeit, werden Babys mit zusätzlichen Getränken versorgt. Hier werden vorzugsweise ungesüßte Tees, wie Fenchel gegeben. Im Kleinkindalter steigt der Bedarf an Flüssigkeit an. Durch ausgiebiges Herumtoben und Spielen verlieren die kleinen Körper schnell an Flüssigkeit. Ein Kleinkind hat einen Bedarf von rund 1 Liter pro Tag. Um diesen großen Durst zu stillen, sollte man auf zuckerhaltige und erst recht auf koffeinhaltige Getränke verzichten. Auf dem Getränkeplan eines Kleinkindes gehören:

– Fruchtsäfte, auch gern mit Wasser verdünnt

– Tees aus Kräutern oder Früchten, ungezuckert oder nur leicht gesüßt

– Mineralwasser mit gar keiner Kohlensäure

Das löscht den Durst und ist gesund. Kleinkinder, die von Anfang an ungesüßte Getränke trinken, werden auch kein großes Interesse an zuckersüßen Getränken, wie Brause oder Saft-Imitaten entwickeln.

 

Es kann nie zu viel sein

Entgegen mancher Vorstellung kann ein Kind nicht zuviel trinken. Im Gegenteil, viele Kleinkinder trinken viel zu wenig. Ein Kind sollte immer trinken, wenn es das möchte und so viel, wie es will. Auch wenn die Meinung noch immer weit verbreitet ist, dass, wenn ein Kind mehr trinkt, auch weniger isst, zum Beispiel zu den Mahlzeiten, ist das so nicht richtig. Der gelöschte Durst ersetzt nicht das eigentliche Sättigungsgefühl. Also kann man seinem Kleinkind zu den Mahlzeiten das Trinken nicht untersagen. Im Gegenteil, zu einer Mahlzeit gehört auch immer ein Getränk. Zwischendurch kann man seinem Kind so genannte Trinkpausen anbieten. Also eine kleine Unterbrechung beim Spielen oder Toben und den Durst erst mal löschen. Ein Kleinkind sollte so oft trinken, wie es das möchte.

 

Vorbildfunktion der Eltern

Sieht ein Kind seine Eltern regelmäßig trinken, wohlgemerkt keinen Alkohol, dann wird es das verinnerlichen, dass es dazugehört. Denn mit dem Alter des Kindes steigt auch der tägliche Bedarf an Flüssigkeit. Hat ein Kind bereits im Kleinkindalter gelernt, ausreichend zu trinken, wird es später keine Sorgen haben, dass es zu wenig trinkt. Also ruhig einmal in der Familie eine Trinkpause einräumen und den Durst gemeinsam mit einem frischem Glas Saftschorle löschen. Das Ganze mit einem Strohhalm aufgepeppt, haben die Kleinen auch richtig Spaß daran. Bunte Becher oder Gläser mit lustigen Figuren darauf, erwecken beim Kleinkind immer wieder eine positive Erfahrung mit dem Trinken und es wird zu einer Selbstverständlichkeit, wenn die alle gemeinsam ihren Durst löschen.

 

Bei Durchfall und Fieber steigt der Bedarf

Eine fiebrige Erkältung ist sicherlich noch nicht derart dramatisch zu sehen, wie eine schwere Durchfallerkrankung oder sehr hohes Fieber. Der Flüssigkeitsverlust bei hohem Fieber muss schnell durch regelmäßiges Trinken ausgeglichen werden. Durch die hohe Körpertemperatur verliert der kleine Körper schnell Flüssigkeit und diese muss dem Körper wieder zurückgegeben werden.

 

Hat das Kleinkind schweren Durchfall, müssen Eltern sehr achtsam sein. Kinder in diesem Alter verlieren bei Durchfall und Erbrechen erheblich an Flüssigkeit, die im schlimmsten Fall über das Trinken nicht mehr ausgeglichen werden kann. Hier muss immer wieder versucht werden, dem Kind Tee oder Wasser zu geben. Sollten sich Anzeichen einer Dehydrierung zeigen, ist der Flüssigkeitsbedarf nur noch über eine Infusion auszugleichen. Eltern sollten in diesem Fall ärztlichen Rat hinzuziehen.

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