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Ernährungstipps für Kleinkinder
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[TIPPS KLEINKIND] Ernährungstipps für Kleinkinder


Die Geschichte vom Suppenkasper kennen alle und noch heute wird diese Erzählung Kindern nahe gelegt, die sich am gedeckten Tisch weigern, zu essen. Viele Eltern kennen den täglichen Kampf um das Essen am Tisch. Der kleine Rebell will und will nicht essen. Entweder schmeckt es nicht, oder das Kind ist schon satt. Den Kampf am Tisch kann man mit ein paar kleinen Tricks ein Ende bereiten.

 

Feste Essenszeiten sind wichtig

In der Welt von Kleinkindern ist ein regelmäßiger und immer wieder kehrender Tagesablauf sehr wichtig. Je mehr Routine es gibt, umso sicherer fühlen sie sich. Um diese Sicherheit und Regelmäßigkeit auch auf die Mahlzeit zu übertragen, sollten Eltern, wenn es das Berufsleben und der Alltag erlauben, feste Essenszeiten im Tagesablauf haben. So weiß das Kind, dass es immer zur selben Zeit etwas zu essen gibt. Kurz vor den Mahlzeiten ist es außerdem ratsam, das Kind darauf aufmerksam zu machen, dass es in einigen Minuten Essen gibt. So wird es nicht abrupt aus seinem Spiel gerissen und es kann sich schon auf das Essen einstellen.

 

Mitgestalten und mithelfen wirken Wunder

Kleinere Dinge zur Zubereitung einer gemeinsamen Mahlzeit kann man auch schon einem Kleinkind überlassen. Es ist wichtig, dass ein Kind in solche täglichen Pflichten einbezogen wird. Es stärkt sein Selbstbewusstsein und die Zugehörigkeit zur Familie. Wenn ein Kind bei der Zubereitung mithelfen kann, hat es eine ganz andere Beziehung zum Essen, als wenn es sich immer an den gedeckten Tisch setzt. Es kann mit kleinen Aufgaben, wie

– Obst schneiden,

– Wurst und Käse auf eine Platte legen

und dem Tischdecken begonnen werden. Unter Aufsicht einer erwachsenen Person, kann man auch schon Kleinkinder aktiv an diesen Aufgaben teilhaben lassen. Mit der selber geschnittenen Banane und dem selber geschälten Apfel schmeckt der Obstsalat auf einmal viel besser als vorher. Auch bei der Zubereitung von Bratklopsen können die kleinen Hände eigene Klopse formen und diese sind dann natürlich viel leckerer als die langweilig aussehenden von der Mama. Man sollte dem Nachwuchs mehr zutrauen. Dann macht das Essen allen wieder mehr Freude.

 

Süßes nicht prinzipiell verbieten

Wer seinem Kind das Naschen stets und ständig untersagt, erreicht am Ende das Gegenteil. Man kann schließlich keine Kindheit ohne Schokolade, Bonbons und Keksen verlangen. Ist es nicht verboten, verliert sich darüber auch der Reiz. Den Vorrat an Süßen am Besten nicht übermäßig hochhalten und anstatt einer Bonbonschale ruhig mal einen kleinen Teller mit geschnittenem Obst hinstellen. Hat ein Kind Appetit auf eine Nascherei, sollte man es auch gestatten. Ein ausgewogenes Verhältnis zur gesunden Ernährung ist dadurch nicht gestört.

 

Alles in Maßen und nicht in Massen

In Zeiten von Mc Donald's, Pizza und Fertigessen aus der Dose ist es oftmals nicht einfach, einem Kind eine ausgewogene Ernährung nahe zu bringen. Schließlich wird man von der Werbung überflutet und verführt. Das richtige Maß ist hier entscheidend. Ein Kleinkind ernährt sich nicht zwangsläufig schlecht, wenn es ab und an auch mal fertige Kost bekommt. Das Verhältnis muss stimmen. Wenn es nicht in Massen ist und überwiegend frisches Obst und Gemüse auf dem Speiseplan stehen, ist eine gesunde Ernährung immer noch gegeben.

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