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Zahnen beim Baby - Informationen und Tipps
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[TIPPS BABY] Zahnen beim Baby - Informationen und Tipps


Am schwierigsten für Eltern und Kind ist wohl die Zeit, an dem die Zähne kommen. Aber nicht jedes Kind muss mit dem Durchbrechen der Zähne kämpfen. Einige haben hier Glück und die Zähne brechen von heute auf morgen durch. Dies ist aber nicht die Regel. Meistens haben die Kinder große Schmerzen, Eltern müssen dann mit quengeligen und weinenden Kindern kämpfen. In den meisten Fällen kommen die ersten Zähne bei Kindern ca. im 6. bis 7. Monat. Aber es ist auch schon vorgekommen, dass sie schon im 4. Monat erschienen sind. Ebenfalls kam es bereits schon vor, dass die Kinder bereits laufen konnten, bevor der erste Zahn erschienen ist. Beim Durchbrechen der Milchzähne gibt es daher keine Richtwerte. Jedes Kind ist dabei verschieden. Bereits mit zweieinhalb bis drei Jahren wird das Gebiss des Kindes voll ausgebildet sein. Doch bis es soweit ist, haben Eltern und Kind einen langen und oftmals harten Weg vor sich.

 

In welcher Reihenfolge kommen die Zähne?

Die ersten Zähne, die durchbrechen werden, sind in der Regel die vorderen Schneidezähne die im Zeitraum des 6. und 8. Lebensmonats des Kindes erscheinen. Danach folgen die mittleren Schneidezähne und die seitlichen Schneidezähne zwischen dem 8. und 9. Monat. Eckzähne kommen dann meistens zwischen dem 14. und dem 18. Monat. Erst danach folgen die vorderen Mahlzähne und die hinteren Mahlzähne.

 

Woran merke ich, wann mein Kind zahnt und was kann ich tun?

Hauptzeichen für das Zahnen ihres Kindes ist in der Regel die innere Unzufriedenheit des Babys. Quengelt das Kind über einen längeren Zeitraum, sabbert es stark und ist leicht reizbar, ist dies wohl das Zeichen für den ersten Zahn. Auch wenn es unruhig schläft und ohne ersichtlichen Grund aufwacht und anfängt zu schreien, können das die ersten Hinweise auf das Zahnen sein. In dieser Zeit steckt das Baby alles in den Mund (besonders die eigenen Finger) und kaut darauf herum. Sind die Bäckchen rot, das Zahnfleisch gerötet oder leichtes Fieber tritt ein, geht es mit dem Zahnen los. Viele Eltern greifen zur Erleichterung für das Kind, aber auch für die Familie dann gerne zu homöopathischen Mitteln. Diese Medikamente sind jedoch rezeptpflichtig, die genaue Dosierung sollte auf jedem Fall vom Kinderarzt festgelegt werden. Aber auch Kombipräparate können in den Apotheken gekauft werden. Zur Linderung der Schmerzen hilft oftmals auch Zahn-Öl. Dieses enthält Nelken, die den Mundraum desinfizieren und die schmerzende Stelle betäuben.

 

Zu kaufen gibt es dieses Öl in Apotheken. Meist stellen diese das Öl selbst her. Natürlich gibt es neben dem Zahn-Öl und den homöopathischen Mitteln auch chemisch hergestellte Präparate. Jedoch sollte man nur zum Zäpfchen greifen, wenn die Schmerzen des Kindes so groß sind, dass sie sich keinen anderen Rat wissen. Weiterhin als erfolgreich haben sich Kühlringe bewiesen. Diese sind in allen Babygeschäften erhältlich. Achten Sie beim Kauf das der Beißring frei von Weichmachern ist und die Kühlmasse ungiftig ist. Legt man den Kühlring für kurze Zeit in den Kühlschrank, kühlt er dann die betroffene Stelle im Mund des Kindes. Zusätzlich kann das Kind noch auf dem Kühlring herumkauen und damit wird auch sein Kaubedürfnis gestillt.

 

Die Inhalte von Baby-lexikon dürfen kein Ersatz für eine ärztliche Beratung oder Behandlung sein. Die Informationen dürfen nicht für eigene Diagnosen oder Behandlungen verwendet werden.

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