Montag, der 23.10.2017 - 10:12 Uhr
 
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Wickeltipps
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[TIPPS BABY] Wickeltipps


Zur täglichen Betreuung eines Babys gehört das Füttern genauso wie das Wickeln. Doch meist erscheint den Eltern das Wickeln als eine nie endende Aufgabe. Dabei kann ein Baby problemlos trocken und glücklich gehalten werden, wenn man das nötige Wissen zum Wickeln besitzt. Eine Windel hat generell zwei Aufgaben. Zum einen den Stuhlgang und den Urin ihres Babys aufzufangen und zum anderen die Haut des Babys trocken zu halten. Bevor man sich an das Wickeln des Kindes macht, sollte man sich erst einmal einige Utensilien bereitlegen:

 

– Neben einer sauberen Windel, sollten Warmwasser, ein Waschlappen und eine Babywundcreme (nur bei wunden Po) vorhanden sein.

 

– Ein mit Wasser genässter und mit Öl beträufelter Wattepad eignet sich vor allem zum Säubern der Hautfalten des Babys. Diese Variante sollte auf jeden Fall einem Feuchttuch vorgezogen werden, da das Feuchttuch bei empfindlichen Kindern die Haut des Babys angreifen kann.

 

– Saubere Kleidung zum Wechseln.

Die Fenster sollten beim Wickeln geschlossen sein um Zugluft zu vermeiden.

Die Zimmertemperatur sollte beim Wickeln ca. 25 Grad haben.

 

Was sollte man beim Wickeln beachten?

Beim Wickeln sollte man vor allem beachten, dass Kind niemals allein und unbeaufsichtigt auf dem Wickeltisch und dem jeweiligen Wickelplatz zu lassen. Ganz schnell kann ein Baby nämlich vom Tisch rollen und sich böse verletzen.

 

Als erstes muss die alte Windel entfernt werden. Ist die Windel nur nass, kann sofort eine neue Windel angelegt werden, beziehungsweise kann man davor die Hautfalten des Babys mit dem Waschlappen oder dem Wattepad reinigen und dann die neue Windel anlegen. Ist jedoch Stuhlgang in der alten Windel, ist es erforderlich, dass der Popo des Kindes mit dem Waschlappen gereinigt wird. Bei Mädchen sollten Sie den Windelbereich immer von vorne nach hinten zum Po reinigen, damit keine Darmbakterien in die Scheide gelangen können. Auch Jungen sollten sie so säubern, allerdings sollten sie nicht versuchen die Vorhaut des Jungen zur Reinigung herunterzuziehen. Diese löst sich nach und nach von selbst und kann ungefähr mit drei Jahren vollständig zurückgezogen werden.

 

Ein Tipp für Mütter von Jungs: Beim Wickeln sollten sie den Penis ihres Jungen mit der Windel oder einem anderen Tuch abdecken, damit er sie nicht "vollpinkeln" kann. Nach der Reinigung muss der Popo gut abgetupft werden, damit er trocken wird. Seife muss dabei keine verwendet werden. Erst dann kann wieder eine saubere Windel angezogen werden. Ältere Kinder zappeln gerne beim Wickeln. Hier ist es sinnvoll, zusätzlich zu den Wickelutensilien noch Spielsachen bereitzuhalten, mit denen sich das Kind während dem Wickeln beschäftigen kann. Oftmals kommt es gerade im Windelbereich zu Hautreizungen, die durch zu viel Feuchtigkeit, Darmenzymen im Stuhlgang oder durch unelastische Windeln hervorgerufen werden können. Wenn dies der Fall ist, sollten sie die Windeln noch öfters wechseln und eine dünne Schicht Wundschutzcreme auf den Popo des Babys auftragen. Bei länger anhaltendem wundem Po sollten Sie Ihren Kinderarzt informieren, eventuell ist es ein Pilz und eine spezielle Creme ist notwendig.

Tipp:

Zur Vorbeugung eines wunden Popo lassen Sie Ihr Baby öfters nackig strampeln. Dies lieben Babys besonders.

 

Wie oft wickeln?

Nach der Zeit werden Sie selber wissen, wie oft Sie Ihr Baby wickeln müssen. Circa 8- bis 10-mal wickeln in 24 Stunden gilt als Faustregel. Besser zuviel als zuwenig wickeln um Hautreizungen zu verhindern.

 

Interessantes:

Geschichte der Windel

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