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Was tun bei Schreibabys?
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[TIPPS BABY] Was tun bei Schreibabys?
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Jedes Elternteil kennt es, wenn das Baby schreit. Sofort springen bei den Eltern die Alarmsignale an, denn wenn das Baby schreit, gibt es auch einen Grund dafür. Schließlich kann es nur durch Schreien signalisieren, ob es Hunger, Durst oder Schmerzen hat, ob die Windel nass ist, der Lärm zu groß oder das Licht zu grell ist. Ihm kann aber auch langweilig sein, es kann müde sein oder es ist mit sich selbst unzufrieden. Generell weinen Babys in den ersten drei Monaten ihres Lebens relativ viel. Schreizeiten von bis zu 2,5 Stunden können dann noch als durchaus normal bezeichnet werden. Aber es gibt auch Babys, die viel mehr schreien. Diese können weder durch Tragen, Wickeln, Schaukeln oder Stillen beruhigt werden. Sie weinen und weinen und die Eltern sind völlig ratlos. In der Regel erkennen Eltern ziemlich schnell, was ihr Baby möchte, wenn es weint. Bei Schreibabys ist dies jedoch sehr schwierig. Eltern geraten dann meist in Panik oder werden nach langen Phasen des Schreiens, wütend auf ihr Kind. Müdigkeit macht sich bei den Eltern breit. Schreit das Baby dann einmal nicht, wird diese Phase dafür genutzt, schnell mal die Wohnung sauber zumachen oder sonstige Dinge zu erledigen. Eltern nehmen dann kaum wahr, dass ihr Baby nicht den ganzen Tag schreit.

 

Was machen Eltern fast immer falsch mit Schreibabys?

Hauptfehler, den Eltern in den Schreiphasen machen, ist, dass sie ihr Kind dann in Ruhe lassen. "Ich will ja nicht, dass es wieder anfängt zu schreien." Für das Kind wird hier signalisiert: "Mama und Papa kommen nur, wenn ich weine." Daher sollten Eltern gerade diese Schreiphase dafür nutzen, die Zeit mit ihrem Baby zu genießen. Wenn Babys den einzigen Ausweg daran sehen zu schreien, damit ihre Eltern sich um sie kümmern, kann dies auch ein Grund für Schreibabys sein. Babys lernen gerade in dieser Zeit des Schreiens, von den Reaktionen der Eltern. Kommt sofort jemand, wenn es schreit, wird es irgendwann nur noch kurz schreien oder lernt sogar sich selbst zu beruhigen. Ein weiterer Fehler, den Eltern meist unwissend tun, ist dass sie ihre eigene Anspannung auf das Kind übertragen. Mal tragen sie es durch die Wohnung, mal schaukeln sie es, mal wird es im Auto umhergefahren oder sogar auf die laufende Waschmaschine gestellt.

 

Schreit es dann immer noch, wechseln die Eltern meist die Variante. Und hier liegt der Fehler. Dieses ständige Hin und Her ist schlecht für das Kind. Wenn sie es schaukeln und es schreit immer noch, dann bleiben sie beim Schaukeln. Oftmals möchte das Kind nur spüren, dass sie da sind. Sprechen Sie ruhig mit ihm oder singen sie ihm etwas vor. Viele Babys mögen es auch, wenn sie dabei sanft massiert werden. Da Babys gerade in den ersten Monaten sehr viel Körperkontakt brauchen, hilft es vielleicht auch schon, es sich auf den nackten Oberkörper zu legen. Auch dies kann sehr beruhigend für das Kind sein. Gerade bei Schreibabys sollten Eltern ebenfalls Hilfe von Außenstehenden bekommen, damit sie ihre eigene innere Unruhe abbauen können. Babys spüren jederzeit die innere Anspannung der Eltern. Kommt dann einmal die Oma, damit die Mama mal kurzzeitig ausspannen kann, kann dies bereits Wunder bewirken.

 

Tipps zur Beruhigung:

Einwickeln bzw. pucken Sie Ihr Baby

Probieren Sie Tragetücher, Tragebeutel aus

 

Weitere Informationen und Hilfe über Schreibabys finden Sie auf den folgenden Seiten:

http://www.trostreich.de/Start/start.html

http://www.schrei-babys.de/

http://www.schreipage.de/

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