Freitag, der 23.06.2017 - 03:38 Uhr
 
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Möglichkeiten eines Schwangerschaftstests

 

Wenn eine Frau vermutet, dass Sie schwanger ist, gibt es unterschiedliche Möglichkeiten einen Schwangerschaftstest durchzuführen.


Schwangerschaftstest – Urintest

Zum einen wäre da der bekannteste Urintest, den man käuflich in der Apotheke oder Drogerien erwerben kann. Dieser Urintest kann frühestens 14 Tage nach der Befruchtung der Eizelle durchgeführt werden. Die Tests sind heutzutage sehr zuverlässig mit einer Wahrscheinlichkeit von 95% bringen Sie schnell und problemlos Gewissheit.


Die Anwendung des Tests ist sehr einfach, hierzu muss die Frau Urin am besten in ein Gefäß füllen und dann den Teststreifen kurz eintauchen. Je nach Packungsbeilage die Einwirkzeit abwarten, bei den meisten Schwangerschaftstests ist es so, dass wenn ein Streifen sichtbar ist keine Schwangerschaft vorliegt und bei zwei sichtbaren Streifen eindeutig eine Schwangerschaft besteht.

Im Urin (am Besten ist der Morgenurin) wird das schwangerschaftsenthaltende Hormon hCG nachgewiesen und geprüft. Dies funktioniert folgendermaßen, wenn der Teststreifen mit dem Urin in Kontakt kommt bindet sich das hCG Antigen an den hCG Antikörper. Der Antigen Antikörper Komplex wandert in die Testzone wo ein zweiter hCG Antikörper befestigt ist. Durch den beweglichen Antikörper wird der Antigen-Antikörper-Farbstoffkomplex an dieser Stelle eingefärbt. Ist diese Zone ausgefüllt geht der überflüssige Farbstoff-Antikörper zur nächsten Stelle über, wo ein anti-Fc-Antikörper befestigt ist. Der bewegliche anti-Fc-Antikörper fügt den Farbstoff- markierten hCG-Antikörper an der Stelle zusammen und verfärbt die Komponenten miteinander.

Bluttest oder Ultraschalltest beim Gynäkologen


Ist der Schwangerschaftstest positiv sollte auf jeden Fall ein Gynäkologe aufgesucht werden, der dann zur absoluten Sicherheit erneut einen Schwangerschaftstest durchführt, dies kann anhand von einem Urintest, einer Blutentnahme oder eine Ultraschalluntersuchung festgestellt werden.

 

Obwohl der Ultraschalltest erst ab der sechsten Schwangerschaftswoche gemacht werden kann. Hier sieht der Gynäkologe die Einnistung des Embryos in die Gebärmutter.

Bei der Blutentnahme hingegen ist die Gewissheit schneller vorhanden, denn schon nach neun Tagen kann die Schwangerschaft durch die hohe hCG Konzentration im Blutserum nachgewiesen werden.


Wenn die Frau mit einer Schwangerschaft rechnet und der Urintest trotzdem negativ ist, kann etwas später nochmal ein Urintest durchgeführt werden, denn es kann sein das noch nicht genug hCG produziert wurde, und die Schwangerschaft durch den Urin noch nicht nachweisbar ist.


Ein falsches Ergebnis des Schwangerschaftstests kann durch Chorionzellkarzinome und andere Keimzellkarzinome hervorgerufen werden.


Die Kosten für einen Schwangerschaftstest betragen circa 5,00 bis 15,00 Euro, je nach Anbieter. Beim Gynäkologen die Tests sind kostenfrei bis auf die Praxisgebühr von zehn Euro muss in der Schwangerschaft nichts bezahlt werden.

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