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[SCHWANGERSCHAFT] Syphilis in der Schwangerschaft
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Syphilis (Lues, Morbus Schaudinn) ist eine Infektionskrankheit und wird durch das Bakterium Treponema pallidum übertragen.
Bei der ersten mütterlichen Vorsorgeuntersuchung wird routinemäßig überprüft ob eine Syphilisinfektion vorliegt.
Nach ca. neun bis neunzig Tagen erscheint ein Geschwür an der Stelle der Infektion, das kann an der Scheide, Schamlippen, am Penis, im Mund, im Rachen, am Endarm entstehen. Das Geschwür ist vergleichbar mit einem relativ harten Knoten der nicht schmerzhaft ist. Weiteres schwellen nach ein bis zwei Wochen die lokalen Lymphknoten an. Diese Symptome heilen auch ohne Behandlung von selbst ab, daher wird Syphilis in diesem ersten Stadium oft nicht erkannt. Es folgt dann das Stadium zwei, ein Ausschlag mit Flecken am ganzen Körper, hierbei kann es auch sein das Grippeähnliche Symptome auftreten. Diese Flecken heilen nach einer Zeit von selbst ab und oft kommt es dann zu Hautveränderungen an Stellen wie zum Beispiel der Handinnenfläche.
Die Krankheit kommt dann zum Stillstand und es kann Jahre später wieder auftreten und im späten Stadien kann es gefährlich folgen haben, wie zum Beispiel Veränderungen des Nervensystems.
Bei dem geringsten Verdacht auf Syphilis (Lues) suchen Sie Ihren Arzt auf.
Wenn eine Schwangere an Syphilis (Lues, Morbus Schaudinn) erkrankt ist, kann es das Kind im Mutterleib über den Mutterkuchen anstecken.
Wenn das Kind infiziert wurde kann es zu einigen Komplikationen kommen: Fehlgeburt, Todgeburt oder das Schädigung des Kindes wie zum Beispiel: Taubheit, Knochenentzündungen, Knochenanomalien usw.
Wenn eine schwangere Frau an Syphilis (Lues, Morbus Schaudinn) erkrankt ist, wird es mit Penicillin behandelt.
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