Montag, der 26.06.2017 - 19:26 Uhr
 
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[PUBERTÄT] Östrogene


Was sind Östrogene?


- Östrogene sind die wichtigsten weiblichen Sexualhormone und gehören zu den Steroiden.
- Sie werden vor allem in den Eierstöcken gebildet, zusätzlich aber auch in der Plazenta und in der Nebennierenrinde.
- Auch im männlichen Hoden werden in geringer Menge Östrogene gebildet.
- Das wichtigste Östrogen nennt sich Östradiol.
- Östrogenen werden auch künstlich hergestellt und sind in der Form sehr wirksam. Einige dieser künstlichen Östrogene werden in den Pillen zur Verhütung verwendet.

Was bewirken Östrogene?


- Östrogene sind wichtig für den
weiblichen Zyklus.
- Der Östrogenspiegel schwankt im Laufe des Zyklus.
- Östrogene fördern die Reifung einer Eizelle für die Befruchtung.
- Die Schleimhaut der Gebärmutter wird durch Östrogene besser durchblutet.
- Durch Östrogene wird der Muttermund geöffnet und das Sekret des Gebärmutterhalses wird für Spermien durchlässig.
- Östrogene bewirken auch, dass der Hypophyse im Gehirn signalisiert wird, dass eine Eizelle reif ist, damit wird der Eisprung ausgelöst.
- Nach der so genannten Menopause fällt die Konzentration des Östrogens im Körper stark ab.

Mangel an Östrogen


- Ein Mangel an Östrogen kann verschiedene Folgen haben.
- Zum einen ist die Osteoporose zu nennen, die bei Frauen aufgrund eines Mangels an diesem Hormon auftreten kann. Damit ist auch erklärt, warum Osteoporose vor allem bei Frauen nach der Menopause auftritt, dann nämlich ist die Konzentration von Östrogen sehr niedrig.
- Ein unregelmäßiger Zyklus kann die Folge eines Mangels an Östrogenen sein.
- Die Menstruationsblutung kann sehr unregelmäßig sein oder auch schwach.
- Die Schleimhaut des Gebärmutterhalses wird weniger gut durchblutet, das hat zur Folge, dass es schwierig werden kann, schwanger zu werden. Die Spermien können nicht so leicht vordringen.
- Auch trockene Haut und trockene Schleimhäute können die Folge eines Östrogenmangels sein.

Überschuss an Östrogen


- Östrogen ist meist nicht wirklich im Übermaß vorhanden, meist fehlt der Gegenspieler, das Progesteron, in ausreichendem Maße.
- Ein Überschuss an Östrogenen kann auch durch Nahrungsmittel verstärkt werden, da teilweise Hormone zur Mast bei Tieren eingesetzt werden.
- Auch die Behandlung von Beschwerden in den Wechseljahren wird häufig mit Östrogenen durchgeführt, was ein Übermaß bewirken kann.
- Symptome des Überschusses können sein: Reizbarkeit, Wassereinlagerungen, Stimmungsschwankungen, starke Menstruationsblutungen, mangelnde Libido, Heißhunger, Zunahme an Gewicht.
- Zur Behandlung werden Phytohormone oder echte Hormone, die das Progesteron verstärken sollen, eingesetzt.

Östrogene in der Pubertät bei Mädchen
- Die Östrogene werden von den Eierstöcken abgesondert.
- Sie bewirken eine Reifung der Brust, der Scheide und der Gebärmutter.
- Die Östrogene sind zudem dafür verantwortlich, dass die weiblichen Proportionen ausgebildet werden.
- Der Zyklus der Menstruation bildet sich durch die Östrogene im Körper der pubertierenden Mädchen.

Östrogene in der Pubertät bei Jungen
- Auch bei Jungen werden in der Pubertät Östrogene gebildet, allerdings nur in geringem Maße.
- Östrogene werden im Hoden gebildet.
- Diese bewirken, dass zeitweise ein Wachstum der Brust bei pubertierenden Jungen auftritt.

 

 

Die Inhalte von Baby-lexikon dürfen kein Ersatz  für eine ärztliche Beratung oder Behandlung sein. Die Informationen dürfen nicht für eigene Diagnosen oder Behandlungen verwendet werden.

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