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Weihnachtsgeschichte Weihnachtswunder
[NEWS] Weihnachtsgeschichte Weihnachtswunder
10. Dezember 2010
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Wunder geschehen immer wieder auch im täglichen Leben. Gerade in der Weihnachtszeit gibt es sehr viele Kinder und Menschen denen es nicht so gut geht. Die vielleicht keine Eltern haben, die auf der Straße leben, die vielleicht nicht jeden Tag was warmes zum Essen haben, die keine Weihnachtsgeschenke bekommen, die niemanden haben der sie in die Arme nimmt oder liebt. Oder die „einfach nur einsam“ sind, keine Familie mehr haben, keine Freunde haben.

 

Vielleicht sollte jeder einzelne auch darüber nachdenken, ob man vielleicht jemanden kennt, den es so ergeht.  Wenn man zu den Menschen gehört denen es gut geht, sollte man dies auch tagtäglich schätzen. Das man eine liebevollen Menschen um sich hat, Familie und Freunde, die für einen da sind. Füreinander da sein auch wenn es einen nicht so gut geht ist das schönste Geschenk.

 

Wunderschöne besinnliche Weihnachten

Wünscht das Baby-Lexikon Team mit unserer Weihnachtsgeschichte

Weihnachtswunder

 

Einst wanderte ein einsames Mädchen durch die Wege eines kleinen Dorfes, welches nur von wenigen Menschen bewohnt war. Es war Dezember. Kahl die Bäume, die Straßen bedeckt mit Schnee. In jedem Fenster waren funkelnder Schmuck, glänzende Lichter, strahlende Lichterketten zu bewundern. Menschen kamen mit Geschenken aus der Stadt, kehrten in ihre prachtvollen, glanzvollen Häuser zurück. Sie feierten Weihnachten, beschenkten sich, aßen ihr Festmahl.

 

Traurig ging das Mädchen weiter, da es den Anblick dieses Glückes nicht ertragen konnte. Denn sie war allein, hatte niemanden mehr. Ihre Eltern waren längst verstoben und so hatte das Kind für sich selbst zu sorgen. Doch es war zu jung, um die Verantwortung für sein Leben zu tragen, konnte nicht von Verwandten aufgenommen werden und lebte seitdem auf der Straße. Inzwischen hatte es sich nahezu daran gewöhnt, doch gerade in der Advents- und Weihnachtszeit wurde es immer wieder daran erinnert, dass Einsamkeit sein Leben bestimmte und Geborgenheit ein Fremdwort geworden war.

 

In einer dunklen Gasse saß das Mädchen - dicke Tränen kullerten über sein Gesicht und landeten im eisigen Schnee. Doch die Tränen wurden zu Eis und waren von niemandem gesehen. "Gut", dachte sich das Mädchen, "Niemand braucht meine Traurigkeit zu sehen - es ist so beschämend allein zu sein und kein Zuhause zu haben.".

 

Plötzlich hörte es Schritte. Sein Herz begann schneller zu schlagen, ein Gefühl von Angst füllte seinen Körper. Mit einem Mal stand eine junge Frau in einem roten Kostüm vor dem Mädchen. "Was tust Du hier denn ganz allein? Es ist doch kalt! Geh lieber nach Hause, es ist schon dunkel!" hörte das Kind die Frau sagen. "Ich... Ich habe kein Zuhause, nur Angst!" erwiderte es.

 

Die Dame bekam eine Gänsehaut und konnte es kaum glauben. Nachdem die beiden eine Weile miteinander sprachen, machten sie einen gemeinsamen Spaziergang durch die leer gefegten Wege des kleinen Dorfes.

 

"Ich bin auch allein, habe niemanden.", sagte die rot gekleidete Frau mit zittriger Stimme. Als das Mädchen sie fragte, warum sie ein Kostüm tragen würde, erzählte sie ihm, dass sie auf dem Weihnachtsmarkt als Weihnachtsfrau arbeitete, um sich ein bisschen Geld zu verdienen. Denn sie hatte nicht viel, wohnte in einer kleinen Wohnung am Rande des Dorfes und wusste kaum wie sie über den Monat kommen sollte.

 

Die Weihnachtsfrau fühlte sich ebenso einsam und überwund sich nach einiger Zeit dazu, das Mädchen zu fragen, ob es mit zu ihr nach Hause käme. "Ich habe kein Geschenk und auch keine geschmückte Wohnung, habe nicht viel zu bieten. Aber wir bräuchten beide nicht allein zu sein.". Das Mädchen war überrascht und freute sich riesig - es bejahte die Frage voller Euphorie.

 

In der ärmlich gestalteten Wohnung feierten sie gemeinsam das Fest der Liebe, tranken einige Tassen schwarzen Tee mit Milch und Zucker und sangen letzten Endes sogar Weihnachtslieder. Seit langer Zeit waren sie wieder glücklich. "Weißt Du... Auch wenn wir beide keine Geschenke und keinen Tannenbaum haben, so wie die reichen Leute im Dorf - ist es nicht das schönste Geschenk, dass wir uns gefunden haben?" - die junge Weihnachtsfrau beantwortete die Frage mit einem warmen Lächeln: "Es ist nie verkehrt zu hoffen. Ich bin so dankbar, dass Du heute bei mir bist!". Die Hoffnung, dass eines Tages alles besser wird, sollte man niemals aufgeben. Wunder geschehen immer wieder.

 

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