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Weihnachten - 3 Rezepte für die Weihnachtsbäckerei
[NEWS] Weihnachten - 3 Rezepte für die Weihnachtsbäckerei
16. November 2009
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Mit der Weinnachtsbäckerei kann schon Anfang bis Mitte November begonnen werden. Gebacken werden zuerst die Backwaren, die noch eine Weile durchziehen und weich werden müssen, zum Beispiel Lebkuchen. Kurz vor dem ersten Advent kommen dann Plätzchen in allen Variationen, Spekulatius und Makronen hinzu, damit dann auch ein schöner, bunter Teller hergerichtet werden kann. Das Backen auf Vorrat klappt vor allem in großen Familien selten, weshalb eigentlich laufend bis zum Weihnachtsfest neu gebacken werden muss. Schon ganz kleine Kinder helfen dabei gern mit. Damit es nicht in Stress ausartet, sollten für das gemeinsame Familienbacken aber nur ein oder zwei Nachmittage reserviert werden. Am besten wird hierfür ein einfacher Mürbe- oder Butterteig ausgewählt. Diesen können die Kleinen nach Belieben ausstechen und mit bunten Zuckerstreuseln, Perlen, Schokotropfen usw. verzieren. Für diese bunten Plätzchen sollte am besten die doppelte bis dreifache Menge eingeplant werden, damit nicht zu oft nachgebacken werden muss. In der Regel essen die Kinder diese bunten Plätzchen nämlich am liebsten. Für kompliziertere Rezepte ist es besser, ohne die Kinder zu backen. Hierfür sind die Abende, wenn die Kinder im Bett sind, am besten geeignet. Leise Weihnachtsmusik im Hintergrund versetzt in die richtige Stimmung, sodass das Backen gleich viel mehr Spaß macht.

 

Folgendes Rezept hat sich vor allem für das Backen mit und für Kinder bewährt, denn diese Plätzchen können immer wieder nach Belieben abgewandelt werden. Sie können vorher oder nachher verziert werden, je nachdem, welche Ausstecher verwendet werden und ob die Plätzchen mit Streuseln versehen oder bemalt werden sollen. Für eine geschmackliche Abwandlung genügt die Zugabe von ein wenig Zimt.

 

Bunte Plätzchen

 

200 g Puderzucker

250 g Butter

2 Eier

1 Eigelb

1 Orange

500 g Mehl

2 Eigelb zum Bestreichen

bunte Zuckerstreusel

 

 

Puderzucker und weiche Butter cremig rühren, Eier, Eigelb, abgeriebene Orangenschale und 1 EL Orangensaft zufügen, Mehl unterkneten. In Folie 2-3 Stunden kühl stellen. Den Teig auf wenig Mehl ca. 5 mm dünn ausrollen, ausstechen, mit Eigelb bestreichen und mit Zuckerstreuseln verzieren. Bei 160 – 180°C etwa 12-15 Minuten backen.

 

 

 

Hier soll noch ein weihnachtliches Bärentatzenrezept vorgestellt werden. Die Bärentatzen bestehen aus Makronenteig und sind in der Herstellung schon ein wenig zeitaufwändig, weil eine lange Trockenzeit vorgesehen ist. Aber es lohnt sich. Sie gehören zu den Leckereien auf dem Weihnachtsteller, die am schnellsten verschwunden sind.

 

Bärentatzen

 

3 Eiweiß

220 g Zucker

100 g Schokoraspel

250 g gem. Mandeln

Zitronenaroma

½ TL Zimt

 

Eiweiß steif schlagen und 2/3 des Zuckers einrieseln lassen. Restlichen Zucker mit Schokolade, Mandeln, Aroma und Zimt mischen und unterheben. Spezielle Bärentatzenformen mit Zucker ausstreuen und den Teig mit einem Löffel reindrücken, anschließend auf das mit Backpapier ausgelegte Backblech klopfen. Wer keine Bärentatzenformen besitzt, kann auch kleine Häufchen auf das Blech setzen und mit Zucker bestreuen. Über Nacht trocknen lassen. Bei 180° 15 Min. backen. Die Bärentatzen sollen eine knusprige Kruste bekommen, aber innen noch weich sein.

 

 

Eine echte Alternative zu dem herkömmlichen Weihnachtsstollen und dabei auch noch wesentlich saftiger ist folgendes Rezept:

 

Stollen-Muffins

 

50 g Zitronat

100 g Marzipanrohmasse

125 g Magerquark

2 Eier

75 g Zucker

1 Päckchen Vanillezucker

½ TL Zimt

150 g weiche Butter

200 g Mehl

½ P. Backpulver

100 g geh. Mandeln

200 g Rosinen

2 EL Puderzucker

 

Zitronat fein hacken. Marzipanrohmasse reiben. Quark mit Eiern, Zucker, Salz, Vanillezucker, Zimt und 100 g Butter glatt rühren. Mehl und Backpulver mischen und unterarbeiten. Zitronat, Mandeln, Rosinen darunter kneten, zum Schluss das Marzipan unterkneten. Teig in Muffinsförmchen geben und bei 175°C etwa 25-30 Minuten backen. Den Rest Butter schmelzen, die noch warmen Muffins damit einpinseln, etwas auskühlen lassen und mit Puderzucker bestäuben.

 

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