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Homöopathie in der Schwangerschaft - Verstopfung
[NEWS] Homöopathie in der Schwangerschaft - Verstopfung
25. Mai 2011
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Verstopfung


Verstopfung betrifft nahezu jede Schwangere. Urheber dafür ist das Hormon Progesteron, welches den gesamten Muskeltonus ruhig stellt, um Gebärmutterkontraktionen und somit eine Fehlgeburt zu vermeiden. Dadurch wird allerdings auch der Darm mehr oder weniger lahm gelegt. Wenn dann der Babybauch wächst und das Baby auch noch auf den Dickdarm drückt, braucht der Darminhalt lange, um den Weg nach draußen zu finden.

 

Mit der richtigen Ernährung können Schwangere viel dafür tun, den Stuhl geschmeidig zu halten und somit den Stuhlgang zu erleichtern. Dazu gehören in erster Linie viel Flüssigkeit sowie ausreichend Ballaststoffe über die Nahrung. Einem bestehenden Stuhldrang sollte immer nachgegeben werden, allerdings darf durch übermäßiges Pressen auch nichts herbeigezwungen werden.

 

Eingeweichte Trockenpflaumen oder eingeweichte Leinsamen, entweder pur gegessen oder im Müsli oder Joghurt genossen, können dabei helfen, die Verdauung sanft anzuregen. Ein Glas warmes Wasser auf nüchternen Magen kann ebenfalls hilfreich sein. Keinesfalls sollten jedoch Abführmittel genommen werden, weil hierdurch der Darm übermäßig angeregt wird, was zu vorzeitigen Wehen führen kann.

 

Bei Verstopfung bieten sich verschiedene homöopathische Mittel an, die über einen Zeitraum von zwei Wochen viermal am Tag eingenommen werden können. Wenn der Stuhlgang sehr hart und wenig ist, der Darm trotz redlicher Bemühungen nie ganz geleert wird und Blähungen das Leben schwer machen, ist Lycopodium einen Versuch wert. Wenn der Stuhl ebenfalls hart, aber sehr groß ist, gleichzeitig ein Druckgefühl im Enddarm besteht und die Schmerzen bis in den Darm aufschießen, sollte einmal Sepia versucht werden. Bestehen neben der Verstopfung auch Beschwerden wie Entzündungen des Afters oder Hämorrhoiden (diese werden oft durch erfolgloses Pressen und sehr harten Stuhl herausgedrückt), ist Sulfur das richtige Mittel.

 

Die Inhalte von Baby-Lexikon dürfen kein Ersatz  für eine ärztliche Beratung oder Behandlung sein. Die Informationen dürfen nicht für eigene Diagnosen oder Behandlungen verwendet werden. Jede Erkrankung gehört fachärztlich untersucht. Fragen Sie für Homöopathische Mitteln in der Schwangerschaft immer Ihren Arzt/Ärztin oder Apotheker/In.

 

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