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[NEWS] Homöopathie in der Schwangerschaft - Übelkeit
13. Mai 2011 |
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Übelkeit
Übelkeit ist vor allem in der Frühschwangerschaft ein Problem und betrifft die meisten Schwangeren. Sie beginnt meist in der sechsten Schwangerschaftswoche und ebbt irgendwann zwischen der 12.und 16. Schwangerschaftswoche wieder ab, kann aber auch noch länger anhalten. Verantwortlich für die Übelkeit sind die gerade im Anfangsstadium der Schwangerschaft stark ansteigenden Schwangerschaftshormone, die zwar die Schwangerschaft stabil halten, dafür aber für Übelkeit sorgen. Schwangere, die sehr unter – vor allem morgendlicher – Übelkeit und Erbrechen leiden, können sich damit trösten, dass die Schwangerschaft intakt ist.
Viele kleine Mahlzeiten über den Tag verteilt helfen, den irritierten Magen zu beruhigen. Oft wird empfohlen, bereits vor dem Aufstehen eine Kleinigkeit zu essen, um den Blutzuckerspiegel anzuheben. Allerdings ist das frühe Mahl nicht jedermanns Sache, die Schwangere sollte ausprobieren, ob dies hilfreich ist oder eher nicht. Vor allem Frauenärzte empfehlen oft Ingwer gegen Übelkeit. Ingwer ist tatsächlich ein sehr gutes Mittel, um Übelkeit in den Griff zu bekommen, allerdings wirkt er bei Schwangeren auch wehenauslösend und sollte deshalb gerade in der Frühschwangerschaft besser nicht in Betracht gezogen werden.
Der Frauenarzt verordnet meist Tabletten oder Zäpfchen gegen Übelkeit. Alternativ oder auch als Ergänzung können folgende homöopathische Mittel ausprobiert werden: Nux vomica vor allem bei Übelkeit am Morgen sowie geringem Erbrechen mit Schleim. Setzt die Übelkeit erst am Abend ein, kann Pulsatilla Besserung bringen. Hat die Schwangere gleichzeitig Durchfall und ist sehr erschöpft, sollte einmal Arsenicum album probiert werden. Leidet die Schwangere unter unstillbarem Erbrechen, bei dem Speisen und Getränke komplett wieder erbrochen werden, ist Ipecacuanha das richtige Mittel.
Die Inhalte von Baby-Lexikon dürfen kein Ersatz für eine ärztliche Beratung oder Behandlung sein. Die Informationen dürfen nicht für eigene Diagnosen oder Behandlungen verwendet werden. Jede Erkrankung gehört fachärztlich untersucht. Fragen Sie für Homöopathische Mitteln in der Schwangerschaft immer Ihren Arzt/Ärztin oder Apotheker/In.
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