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[NEWS] Homöopathie in der Schwangerschaft - Harnwegsprobleme
17. März 2011
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Harnwegsprobleme


Frauen neigen aufgrund ihrer kürzeren Harnwege ohnehin zu Blasenentzündungen. In der Schwangerschaft wird dies noch zusätzlich gefördert. Hervorgerufen wird die Blasenentzündung oft durch das Tragen zu enger Kleidung oder Unterwäsche aus Kunstfaser, aber auch Baden und Schwimmen zählen zu den Auslösern. Die immer größer werdende Gebärmutter drückt nicht nur auf den Beckenboden, sondern auch auf die Harnwege und die Blase, wodurch die Wahrscheinlichkeit einer Blasenentzündung zunimmt.

 

Eine Entzündung der Harnwege äußert sich durch Brennen beim Wasserlassen sowie Schmerzen im Unterbauch, außerdem häufigem Harndrang. Trotz häufigem Harndrang geht oft nur wenig Harn ab, der Urin kann flockig, dunkler verfärbt oder gar blutig sein. Hilfreich ist jetzt vor allem viel Flüssigkeit, am besten Kräutertees und Wasser, damit die Harnwege gut gespült und somit Krankheitskeime aus dem Körper befördert werden. Gegen Schmerzen  im Unterbauch hilft ein erwärmtes Kirschkernkissen, welches zwischen die Beine gelegt wird. Zusätzlich können homöopathische Mittel die Heilung beschleunigen.

 

Cantharis ist dann angezeigt, wenn die Blasenentzündung plötzlich einsetzt, der Harndrang ständig vorhanden ist und es beim Wasserlassen stark brennt. Geht viel Harn ab, besteht der Harndrang vor allem in der Nacht und fühlen sich Harnröhre und Scheide nach dem Wasserlassen wund an, kann Sulfur das richtige Mittel sein. Fällt das Wasserlassen schwer, geht der Harn nur tröpfchenweise ab und besteht ein Juckreiz in den Harnwegen, sollte die Wahl auf Nux vomica fallen. Acidum phosphoricum hilft bei häufigem Harndrang mit wolkigem Urin. Wenn es beim Wasserlassen brennt, eine leichte Inkontinenz besteht und Wärme nicht hilft, sollte Pulsatilla zum Einsatz kommen.

 

Die Inhalte von Baby-Lexikon dürfen kein Ersatz  für eine ärztliche Beratung oder Behandlung sein. Die Informationen dürfen nicht für eigene Diagnosen oder Behandlungen verwendet werden. Jede Erkrankung gehört fachärztlich untersucht. Fragen Sie für Homöopathische Mitteln in der Schwangerschaft immer Ihren Arzt/Ärztin oder Apotheker/In.

 

 

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