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[NEWS] Homöopathie in der Schwangerschaft - Hämorrhoiden
1. März 2011
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Hämorrhoiden

 

Bei Hämorrhoiden handelt es sich um Krampfadern im Bereich um den After und im Enddarm. Diese können während der Schwangerschaft sehr schmerzhaft in Erscheinung treten. Bedingt durch eine Verstopfung in der Schwangerschaft schwellen diese an und können beim Stuhlgang sogar nach außen gepresst werden, wo sie als harte Knubbel tastbar sind und bei hartem Stuhlgang sogar bluten. Verstärkt werden die Beschwerden mit wachsendem Bauch, denn die immer schwerer werdende Gebärmutter drückt zusätzlich auf die im Becken befindlichen Venen. Wenn sich die nach außen getretenen Hämorrhoiden nicht in den Darm zurückschieben lassen, können sie abgeklemmt werden, es entsteht eine überaus schmerzhafte Thrombose, die vom Arzt durch einen kleinen Schnitt entfernt werden muss.

 

Um Hämorrhoiden so gut es geht zu vermeiden, sollten Schwangere durch ballaststoffreiche Ernährung und ausreichend Flüssigkeit für eine gute Verdauung sorgen. Bei bereits bestehenden Hämorrhoiden schaffen Sitzbäder mit Eichenrinde sowie spezielle Salben gegen Hämorrhoiden, die sowohl äußerlich aufgetragen als auch in den Darm eingeführt werden, ein wenig Linderung. Bei einer bestehenden Thrombose sollten Schwangere so bald wie möglich ihren Arzt aufsuchen, denn ein Eingriff kurz vor der Entbindung ist problematisch. Während der Geburt könnte die Wunde durch den Pressvorgang wieder aufreißen, was zusätzliche Blutungen verursachen würde.

 

Bei Hämorrhoiden hat sich Pulsatilla als Mittel der ersten Wahl bewährt. Frauen, die auch im nicht schwangeren Zustand häufig Verstopfung haben, kommen wahrscheinlich mit Nux vomica besser zurecht. Bestehen schmerzhafte Analfissuren, ist Chamomilla empfehlenswert. Carbo vegetabilis hilft bei bläulichen, geschwollenen Venen und schmerzhaftem Brennen nach jedem Stuhlgang.

 

Die Inhalte von Baby-Lexikon dürfen kein Ersatz  für eine ärztliche Beratung oder Behandlung sein. Die Informationen dürfen nicht für eigene Diagnosen oder Behandlungen verwendet werden. Jede Erkrankung gehört fachärztlich untersucht. Fragen Sie für Homöopathische Mitteln in der Schwangerschaft immer Ihren Arzt/Ärztin oder Apotheker/In.

 

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