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[NEWS] Homöopathie für Babys und Kinder - Zahnungsprobleme
22. März 2010
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Der Durchbruch des ersten Zahns ist für Babys und Eltern oft eine schwierige Zeit. Selten verläuft das Zahnen ohne Weinerlichkeit, unruhige Nächte, Sabbern, Verstopfung oder Durchfall sowie manchmal auch Fieber. Bei den meisten Babys macht sich um den sechsten Lebensmonat herum der erste Zahn auf den Weg durch das Zahnfleisch. Es gibt allerdings auch Babys, die bereits im vierten Lebensmonat das erste Zähnchen bekommen, wieder andere lassen sich mit dem Zahnen bis zum achten oder neunten Monat Zeit. Das Baby kann schon lange vorher, wenn der Zahn nach oben wandert, einen unangenehmen Druck verspüren. Es reagiert mit Quengeln und übermäßigem Sabbern und wird nachts öfter als gewöhnlich wach. Eltern von Babys, die bereits durchgeschlafen haben, müssen sich wieder an unruhigere Nächte gewöhnen.

 

Auch wenn viele Mediziner behaupten, mehr als einen Druck dürften die Babys nicht verspüren, wissen viele Eltern es besser. Schließlich bekommen sie hautnah mit, wie ihr Kleines leidet und sehr wohl Schmerzen dabei hat, wenn der Zahn sich durch das Zahnfleisch bohrt. Das sollte auch jedem klar sein, der einmal eine blutende Verletzung am Zahnfleisch hatte. Die meisten Babys sind sehr reizbar und anhänglich. Sie fühlen sich am wohlsten, wenn sie herumgetragen und getröstet werden. Oft geht das Zahnen auch mit Magen-Darm-Problemen oder Fieber einher. Diese Symptome sollten aber nicht leichtfertig auf das Zahnen geschoben werden, sondern bedürfen unbedingt ärztlicher Abklärung. Schließlich kann das Baby sich ja auch einen Infekt eingefangen haben.

 

Ein sehr bewährtes Mittel bei Zahnungsproblemen ist Chamomilla. Es ist vor allem bei der schon erwähnten Reizbarkeit angezeigt. Auf der betroffenen Seite ist die Wange des Babys häufig stark gerötet. Das Baby möchte nicht in sein Bett gelegt werden, sondern ständig auf dem Arm herumgetragen werden. Wenn das Baby erhöhte Temperatur und einen roten Kopf hat, ist möglicherweise Belladonna das richtige Mittel. Bei starkem Speichelfluss, verbunden mit Durchfall und Entzündungen am Gaumen sollte Mercurius solubilis eingesetzt werden. Wenn das Baby hingegen eher unter Verstopfung zu leiden hat, können die Eltern ihm Nux vomica geben. Bei sehr starken Schmerzen und hohem Fieber kann dem Baby mit Aconitum geholfen werden.

 

Die Inhalte von Baby-Lexikon dürfen kein Ersatz  für eine ärztliche Beratung oder Behandlung sein. Die Informationen dürfen nicht für eigene Diagnosen oder Behandlungen verwendet werden. Jede Erkrankung gehört kinderfachärztlich untersucht. Fragen Sie für Homöopathische Mitteln immer Ihren Arzt/Ärztin oder Apotheker/In.

 

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