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[NEWS] Homöopathie für Babys und Kinder - Schmieraugen
20. März 2010
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Die meisten Babys haben in den ersten Tagen nach der Geburt verklebte Augen. Die Ursachen können unterschiedlich sein. Meistens liegt eine Verengung oder Verlegung des Tränenkanals vor, aber auch Infektionen während der Geburt oder manchmal sogar die nach der Geburt verabreichten Augentropfen können ein Auslöser dafür sein. Vor allem nach dem Schlafen sind die Augen stark verklebt. Ansonsten tränen die Augen und in den Augenwinkeln sammelt sich eine gelbliche Flüssigkeit. Tränende Augen können in den ersten Monaten häufig auch infolge von Zugluft oder in Verbindung mit Erkältungskrankheiten auftreten. In den meisten Fällen zeigt eine homöopathische Behandlung schnell eine deutliche Verbesserung. Falls nicht, muss ärztlich abgeklärt werden, ob es sich um eine bakterielle Bindehautentzündung handelt, die antibiotischer Behandlung bedarf.

 

In den meisten Fällen sorgt Euphrasia schnell für Linderung. Das Mittel kann als Globuli gegeben werden. Zusätzlich empfiehlt sich das Anrühren einer Tinktur, mit der die Augen in regelmäßigen Abständen ausgewischt werden können. Hierfür wird 1 Teelöffel Salz in einem halben Liter kochendem Wasser aufgelöst. Dazu kommen 10 Tropfen Euphrasia-Urtinktur. Wichtig: Beim Umrühren keinen Metall-Löffel verwenden, sondern möglichst einen aus Holz. Zum Behandeln der Augen wird die Ecke eines sauberen Tuchs in die abgekühlte Flüssigkeit getaucht und das Auge zum inneren Augenwinkel hin ausgewischt. Für das andere Auge entweder eine andere Ecke vom Tuch oder ein frisches Tuch verwenden, damit die Infektion nicht von einem Auge zum anderen übertragen wird. Euphrasia ist vor allem dann angezeigt, wenn die Verklebung der Augen sehr stark ausgeprägt ist und das Baby auch in wachen Phasen immer gelbliches Sekret in den Augenwinkeln hat.

 

Wenn die Absonderungen des Auges eher milchig und schleimig sind und das Baby gleichzeitig Schnupfen hat, könnte Pulsatilla das richtige Mittel sein. Vor allem dann, wenn das Baby auch noch sehr weinerlich ist und die Symptome des Schnupfens im Freien besser werden, sich in geschlossenen Räumen aber verschlechtern. Die Nasensekrete während des Schnupfens sind schleimig-weiß.

 

Die Inhalte von Baby-Lexikon dürfen kein Ersatz  für eine ärztliche Beratung oder Behandlung sein. Die Informationen dürfen nicht für eigene Diagnosen oder Behandlungen verwendet werden. Jede Erkrankung gehört kinderfachärztlich untersucht. Fragen Sie für Homöopathische Mitteln immer Ihren Arzt/Ärztin oder Apotheker/In.

 

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