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[NEWS] Homöopathie für Babys und Kinder - Dreimonatskoliken
5. März 2010
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Die bei Eltern oft gefürchteten Dreimonatskoliken beim Baby beginnen meist um den 14. Tag nach der Geburt und enden mit dem vollendeten dritten, spätestens jedoch mit dem vollendeten vierten Lebensmonat. Ein Hinweis für die Eltern, dass ihr Baby unter Dreimonatskoliken leidet, ist lange andauerndes, schrilles Schreien, welches meist kurz nach einer Mahlzeit einsetzt. Das Schreien kann über mehrere Stunden anhalten, egal was die Eltern mit ihm anstellen. Viele Babys neigen vor allem am Abend zu solchen Schreiattacken. Dabei zieht das Baby ruckartig die Beine an. Manchmal gehen dabei bereits Winde ab.

 

Woher die Dreimonatskoliken eigentlich kommen, darüber sind Experten sich noch immer uneinig. Manche schieben es auf die falsche Ernährung der stillenden Mutter (blähende Speisen, Milchprodukte, Kohlensäure), andere darauf, dass das Baby bei der Mahlzeit zu hastig trinkt und dabei zu viel Luft schluckt, wieder andere gehen davon aus, dass die Dreimonatskoliken gar nicht von der Ernährung herrühren, sondern ganz einfach daher, dass manche Babys dem Leben außerhalb des Mutterleibs seelisch noch nicht gewachsen sind. Sie sind auf der Welt noch nicht richtig angekommen und schreien ihren Unmut heraus. Für diese Theorie würde sprechen, dass viele Babys besonders am Abend schreien. Es scheint fast so, als müssten sie ihre Eindrücke vom Tag auf diese Weise verarbeiten. Dabei gelangt natürlich auch jede Menge Luft in den kleinen Körper, welche Blähungen auslöst. Der Teufelskreis nimmt seinen Lauf.

 

Schulmedizinisch werden meist Mittel gegeben, die die Luftbläschen im Darm unschädlich machen. Vielen Babys hilft Wärme und der sogenannte Fliegergriff, bei dem der Kopf des Babys auf einem Arm ruht und der Bauch von der anderen Hand gehalten wird. Massagen mit Windsalben oder Ölen haben ebenfalls eine beruhigende und entspannende Wirkung. Daneben stehen natürlich auch verschiedene homöopathische Mittel zur Verfügung, um dem Baby (und den Eltern) durch diese anstrengende Zeit zu helfen. Für Babys, die während des Schreiens eine krumme Haltung annehmen und ständig die Beine an den Körper ziehen, ist Colocynthis angezeigt. Wenn das Baby jedoch den Körper eher nach hinten überstreckt und sich beim Schreien regelrecht steif macht, könnte Dioscorea einen Versuch wert sein.

 

Die Inhalte von Baby-Lexikon dürfen kein Ersatz  für eine ärztliche Beratung oder Behandlung sein. Die Informationen dürfen nicht für eigene Diagnosen oder Behandlungen verwendet werden. Jede Erkrankung gehört kinderfachärztlich untersucht. Fragen Sie für Homöopathische Mitteln immer Ihren Arzt/Ärztin oder Apotheker/In.

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