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Homöopathie für Babys und Kinder - Allgemeines - Homöopathische Hausapotheke
[NEWS] Homöopathie für Babys und Kinder - Allgemeines - Homöopathische Hausapotheke
1. März 2010
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Der Begründer der Homöopathie Dr. Samuel Hahnemann stellte neue Studien zur Heilung nach dem Ähnlichkeitsprinzip auf. Stoffe, die in der Natur vorkommen und normalerweise Krankheitssymptome hervorrufen, bewirkten in potenzierter Form, dass ähnliche Krankheitssymptome durch die Mittel geheilt wurden. Durch zahlreiche Selbstversuche, erst nur an sich selbst, später auch im Verwandtschafts- und Freundeskreis, fand er heraus, dass homöopathische Mittel beim Gesunden genau die Symptome hervorrufen, die sie heilen sollten. Mit den Jahren wurden die Mittel immer mehr potenziert und verfeinert, bis sie schließlich ausgereift waren.

 

In homöopathischen Globuli sind die ursprünglichen Substanzen durch das Potenzieren kaum mehr nachzuweisen. Dennoch regen sie die Selbstheilungskräfte des Körpers an. Dabei ist die Heilung umso effektiver, je höher die Potenz ist. Auch Neugeborene, Säuglinge und Kinder können sehr gut mit Homöopathika behandelt werden. Die kleinen Patienten sprechen sehr gut auf die Mittel an, ohne dass Nebenwirkungen befürchtet werden müssen. Die einzige Nebenwirkung, die eintreten kann, ist die sogenannte Erstverschlimmerung, die im Grunde ein gutes Zeichen dafür ist, dass das richtige Mittel ausgewählt wurde.

 

Homöopathische Globuli werden Kindern normalerweise in einer niedrigen Potenz verabreicht, etwa eine C 6 oder C 12. Höhere Potenzen gehören in die Hände eines erfahrenen Homöopathen. Allerdings gibt es auch bei den Potenzen einige wenige Ausnahmen. So wird zum Beispiel Aconitum in der Potenz C 30 gegeben. Neugeborene und Säuglinge brauchen lediglich ein bis zwei Globulis, größere Kinder erhalten jeweils 3 Globuli. Im Akutfall wird das Mittel in einem Abstand von 15 Minuten verabreicht, später können die Gaben erst auf einen halbstündlichen, stündlichen und mehrstündlichen Abstand ausgedehnt werden. Mehr als 10 Einzeldosen am Tag sollten es jedoch nicht sein. Die Globuli werden am besten in die Backentasche gesteckt oder unter die Zunge gegeben, wo sie sich langsam auflösen und über die Mundschleimhaut wirken. Nach einer Gabe von Globuli sollte möglichst eine halbe Stunde nichts gegessen oder getrunken werden, damit die Globuli ihre Wirkung entfalten können.

 

Es empfiehlt sich, eine Notfallapotheke im Haus zu haben, die eine Sofortbehandlung verschiedener Krankheiten und Verletzungen bei Kindern gewährleistet. Auf jeden Fall in eine homöopathische Hausapotheke gehören Aconitum, Belladonna, Chamomilla, Arnica, Arsenicum album, Euphrasia, Calendula und Pulsatilla. Welche Mittel sonst noch notwendig sind, ist von Kind zu Kind verschieden, denn bei der Behandlung mit Homöopathika müssen die jeweiligen Modalitäten des kleinen Patienten beachtet werden. Was bei dem einen Kind wirkt, muss dem anderen noch lange nicht helfen. Mit der Zeit bekommt jede Familie so ihre eigene, auf den jeweiligen Bedarf zugeschnittene Haus- und Notfallapotheke. Darüber hinaus werden in Apotheken bereits fertig zusammengestellte Koffer oder Kisten angeboten, die mit den am häufigsten gebrauchten Mitteln bestückt sind.

Die Inhalte von Baby-Lexikon dürfen kein Ersatz  für eine ärztliche Beratung oder Behandlung sein. Die Informationen dürfen nicht für eigene Diagnosen oder Behandlungen verwendet werden. Jede Erkrankung gehört kinderfachärztlich untersucht. Fragen Sie für Homöopathische Mitteln immer Ihren Arzt/Ärztin, Homöopath/In oder Apotheker/In.

 

 

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Therapeutensuche in Deutschland für Homöopathen und mehr Informationen:

http://www.vkhd.de/index.php?option=com_vkhd&Itemid=56  

Mehr Informationen zur Homöopathie finden Sie auch bei Wikipedia

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