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Hausstaub Allergie – Tipps und Hilfe im Alltag
[NEWS] Hausstaub Allergie – Tipps und Hilfe im Alltag
10. Juni 2010
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Die Ursache der Hausstaub-Allergie liegt im Kot der Hausstaubmilbe. Diese Milbe findet man an Plätzen, wo sich hauptsächlich Stoff befindet, da dort der Staub am besten haftet. Wenn nach eingehender Untersuchung feststeht, dass das Kind an einer Hausstaub-Allergie leidet, können in der Wohnung einige Maßnahmen ergriffen werden, die die Symptome lindern oder gar stoppen können. Anfangen sollte man im Kinderzimmer. Die Stofftiere sollte man regelmäßig bei 60 Grad waschen, ebenso Bettwäsche und Decken. Matratzen müssen regelmäßig abgesaugt werden. Effektiver ist es allerdings, einen speziellen Matratzenüberzug zu benutzen. Dieser ist für Milben undurchlässig, aber atmungsaktiv.

 

Als Notlösung kann man auch die Matratze in Folie einwickeln. Diese Alternative sollte jedoch nicht über einen längeren Zeitraum angewendet werden. Wenn die Matratze schon älter ist, wäre es auch sinnvoll, diese gegen eine neue auszutauschen. Denn je älter eine Matratze ist, umso mehr Milbenkot hat sich dort angesammelt. Zu empfehlen ist eine Matratze mit Kapokfasern. Diese enthalten Milben abweisende Bitterstoffe. Auch eine Kautschuk-Matratze ist zu empfehlen, denn sie ist sogar bei 95 Grad waschbar. Matratzengeschäfte bieten unter anderem eine Matratzenreinigung an. Die Matratzenauflage muss trotzdem regelmäßig bei 60 Grad gewaschen werden. Außerdem werden überall, wo es Bettwaren gibt, spezielle Kissen, Decken und Bettdecken für Allergiker angeboten.

 

Grundsätzlich gilt für alles Waschbare, bei 60 und noch besser bei 90 Grad zu waschen. Stoffe, die nicht bei diesen Temperaturen gewaschen werden können, kann man für ein paar Stunden in die Gefriertruhe legen. Das tötet die Milben genauso effektiv. Neue Kleidungsstücke sollten vor dem ersten Tragen immer erst gewaschen werden. Das Kind sollte auch nicht mit Tierhaaren in Berührung kommen, da bei einer Hausstaub-Allergie auch oftmals eine Tierhaar-Allergie besteht. Ist das Kinderzimmer mit einem Teppichboden ausgelegt, wäre es ratsam, diesen zu entfernen. Nach diesem Prinzip sollte auch in den restlichen Wohnräumen verfahren werden. Die Couchgarnitur und andere Polstermöbel regelmäßig absaugen und irgendwann durch abwaschbare Möbel ersetzen. Vorhänge gegebenenfalls durch dekorative, abwaschbare Rollos oder ähnliches ersetzen. Im Großen und Ganzen ist es sinnvoll, die Wohnung so zu gestalten, dass alles oder fast alles feucht gewischt und geputzt werden kann, sodass der Hausstaub entfernt und nicht aufgewirbelt werden kann, um sich dann nur wieder irgendwo anders wieder abzusetzen.

 

Empfehlenswert ist auch, den Staubsauger mit einem Feinfilter zu versehen. Weiterhin gibt es auch diverse Milbensprays. Wobei hier zu beachten ist, dass man es meist wieder mit Chemie zu hat. Vielleicht sollte man es zunächst einmal mit einem natürlichen Produkt, wie beispielsweise Neem, probieren. Eine weitere Möglichkeit, die Hausstaubmilbe zu bekämpfen, bietet ein Luftreiniger, ein sogenannter Ionisator. Diese reinigen die Luft und sorgen für ein frisches Raumklima. Regelmäßiges Stoßlüften ist beim Kampf gegen die Hausstaubmilbe auch sehr sinnvoll. Hausstaubmilben fühlen sich besonders in einem feuchtwarmen Klima wohl. Dieses Klima sollte man in der Wohnung versuchen zu verhindern. Eine weitere effektive Lösung im Kampf gegen die Hausstaubmilbe bietet ein Dampfreiniger. Hiermit kann nicht nur der Fußboden gereinigt werden, sondern auch Polster. Gegen den heißen Dampf hat die Milbe keine Chance. Grundsätzlich sollte auch nicht der Hausstaub-Allergiker derjenige sein, der die Wohnung oder das Haus reinigt.

 

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