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Geschichte Teddybär
[NEWS] Geschichte Teddybär
20. Juli 2009
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Der Teddybär, kurz Teddy, ist die Nachbildung eines Bären. Meist sind die Teddybären braun und flauschig. Die Größe des Bären ist unterschiedlich. Es gibt sehr kleine Modelle, die nicht größer sind als eine Hand, andere Modelle erreichen eine Größe von rund einem Meter. Der größte Teddybär stammt aus Sonneberg und ist rund 5,40 Meter hoch. Der kleinste Bär ist nur fünf Millimeter groß und dennoch voll beweglich.
Die Füllung des Teddybären besteht aus Holzwolle, Baumwolle oder anderen Materialien, die nur das Kriterium „weich“ erfüllen müssen. Teddybären wurden ursprünglich als Spielzeug hergestellt, heute sind es aber auch viele Erwachsene, die Teddybären sammeln.


Über die Herkunft des Namens für den Teddybären gibt es verschiedene Legenden. Eine besagt, dass Theodore Roosevelt, der den Spitznamen Teddy trug, bei einer Bärenjagd erfolglos blieb, von seinen Mitstreitern aber ein Bärenjunges vorgesetzt bekam. Er weigerte sich, das Bärenkind zu erschießen. Der Vorfall wurde von dem Karikaturisten Berryman aufgezeichnet und so wurde der Bär zum Symbol für den amerikanischen Präsidenten Roosevelt. Russische Einwanderer erhielten angeblich die Erlaubnis, einen Bären, den sie als Dekoration im Schaufenster hatten, „Teddys Bear“ zu nennen.

 
Es gibt aber auch eine deutsche Version der Legende. Danach entwickelte Richard Steiff im Jahr 1902 des ersten Teddybären, der über bewegliche Beine und Arme verfügte. Er wurde ein Jahr später in die USA geschickt, kam aber wegen Nichtgefallen zurück. Margarete Steiff nahm ihn mit zu einer Messe, auf der ihn ein Amerikaner, der ein Mitbringsel brauchte, erstand. Der Bär ging durch verschiedene Hände und landete schließlich angeblich bei der Tochter von Theodor Roosevelt. Sie nannte ihn nach ihrem Vater „Teddy“.


Die Herstellung eines Teddybären geht in vier Schritten vonstatten. So werden zuerst die Teile ausgeschnitten, dann erfolgt das Nähen und Wenden der Teile. Anschließend wird der Bär gefüllt und es werden die einzelnen Teile montiert. Fertig. Einige Bären werden immer noch in Handarbeit gefertigt, die meisten aber maschinell. Handarbeit sind vor allem die Teddybären, die als Sammlerstücke auf den Markt gebracht werden sollen oder die aus besonders hochwertigen Materialien hergestellt werden sollen. Sie tragen dann meist auch besondere Kennzeichen, wie zum Beispiel die Teddys von Steiffs: Sie tragen einen Knopf im Ohr.


Für Kinder ist der Teddybär ein wichtiges Spielzeug. Sie verwenden ihn als Kuscheltier und finden Schutz und Geborgenheit. Nicht wenige Kinder können nicht aus dem Haus gehen, ohne ihren Teddybären im Arm. Damit ist der Bär eine Art Übergangsobjekt zwischen der kindlichen Welt und den Welt der Erwachsenen mit all ihren Erwartungen.

 
Der Teddybär ist aber nicht nur ein beliebtes Spielzeug für Kinder, sondern er ist auch bei Erwachsenen beliebt. Viele Erwachsene sammeln Teddys und besitzen damit weitaus mehr von ihnen, als viele Kinder. Einige Teddybären, die beliebte Sammlerobjekte sind, kosten ein kleines Vermögen. Viele dieser Teddys sind zum Spielen gar nicht geeignet und auch nicht dafür entwickelt worden. Nicht wenige Künstler verbringen viel Zeit damit, immer neue Teddys zu entwerfen und diese auf Ausstellungen und Messen zu präsentieren.

 

Alljährlich findet zum Beispiel in Wiesbaden eine internationale Messe für Teddybären statt, was schon die Bedeutung der Bären für die Industrie und Wirtschaft zeigt.

 

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