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Geschichte der Babyflasche
[NEWS] Geschichte der Babyflasche
27. Juli 2009
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Die Babyflasche ist ein Fläschchen, das über eine aufgesteckte Verbindung zum Saugen verfügt. Dieser Nuckelteil ist meist aus Latex oder Silikon, damit relativ lange haltbar. Säuglinge bekommen die Babyflasche, wenn sie nicht gestillt werden, mit abgepumpter Muttermilch gefüttert werden oder später, wenn sie Tee oder verdünnte Säfte daraus trinken sollen. Der Inhalt des Fläschchens wird vor der Verabreichung auf Körpertemperatur erwärmt.


Schon in der Antike waren die Babyfläschchen bekannt. Sie waren damals aus Ton und lediglich von der Form und der Funktionsweise mit den heutigen Fläschchen vergleichbar. Die hygienischen Maßstäbe waren bei Weitem noch nicht so hoch angesetzt, wie das heute der Fall ist. Bereits ab ungefähr dem 16. Jahrhundert wurde für die Herstellung der Babyflaschen, Holz verwendet, auch Leder wurde eingesetzt. Ab dem 17. Jahrhundert wurden die Hörner von Kühen dafür verwendet, den Babys die Nahrung oder die Getränke zu reichen.

 

Als Material für die Sauger wurde Baumwolle als Stoff verwendet oder es kam ebenfalls Leder zum Einsatz. Ab dem 19. Jahrhundert wurde etwas praktischer gedacht. Da wurden einfach leere Bierflaschen umfunktioniert. In die Bierflasche wurde ein Lappen aus Baumwolle gestopft und somit erhielt man eine funktionstüchtige Babyflasche. Schon bald gab es die ersten Sauger aus Gummi, die einfach über den Rand der Flasche gestülpt wurden und so ausreichend abdichteten, dass die Kleinen wirklich trinken konnten.

 

In den dreißiger Jahren des 20. Jahrhunderts kamen die ersten Latex – Sauger in den Handel. Für die Flaschen wird heute Glas oder Polycarbonat verwendet. Gerade letzteres ist aber nicht unumstritten, denn es gibt bei Erwärmung einen giftigen Stoff ab, nämlich das Bisphenol A. Glas ist dafür zerbrechlich und nicht dafür geeignet, den Kindern die Flasche selbst in die Hand zu geben. Inzwischen gibt es auch Flaschen aus Polypropylen.


Die Erwärmung der Babyflaschen kann über einen speziellen Fläschchenwärmer erfolgen oder mit Hilfe eines heißen Wasserbades. Auch die Mikrowelle ist theoretisch nutzbar, doch nicht zu empfehlen. Die Speisen oder Getränke in der Flasche erwärmen sich ungleichmäßig. Während die Eltern also probieren, ob die Trinktemperatur schon erreicht ist und befinden, dass dies gerade eben der Fall ist, können sich die Kleinen dennoch verbrennen, wenn sie nämlich die Stelle beim Saugen erwischen, die besonders heiß geworden ist. Hier ist Vorsicht geboten und Umrühren ist besonders wichtig. Auch die Verwendung der Mikrowelle generell ist gesundheitlich sehr umstritten, deshalb die Empfehlung entweder sich einen Fläschchenwärmer anzuschaffen (sehr praktisch) oder die Flasche im Wasserbad erwärmen.


Zu beachten ist bei der Verwendung von Babyfläschchen noch, dass viele Kinder das Stillen verweigern, wenn sie auch die Flasche bekommen. Es entsteht eine so genannte Saugverwirrung, denn das Saugen aus der Flasche ist etwas anders, als das beim Stillen der Fall ist. Das Saugen aus der Babyflasche geht um einiges einfacher, die Babys müssen sich weniger anstrengen.

 

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