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Allergietherapien und Behandlungen
[NEWS] Allergietherapien und Behandlungen
15. Juli 2010
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Abhängig von der Behandlung der Allergien ist es, welches Ausmaß und wie oft die Beschwerden auftreten. Begleitend zur Allergietherapie oder Behandlung ist es grundsätzlich immer sinnvoll, die Allergene, die eine Reaktion beim Kind auslösen, zu meiden. Dies ist quasi die Basis jeder Therapie bzw. Behandlung. Es gibt bestimmte Berufsgruppen, die typische Allergien auslösen können. Hier ist meistens ein Berufswechsel angezeigt. Bei einer Nahrungsmittel-Allergie muss auf bestimmte Lebensmittel verzichtet werden. Bei einer Tierhaarallergie muss man sich eventuell von dem Haustier trennen.

 

Da es aber nicht immer möglich ist, die Allergene zu meiden, gibt es verschiedene Möglichkeiten, eine Allergie zu behandeln. Manche lindern oder unterdrücken die unangenehmen Symptome und manche können auch dazu führen, dass eine Allergie ganz verschwindet. Nachstehend werden einige Behandlungs- und Therapieformen aufgezeigt.

 

Medikamente

Für den akuten Fall der Pollenallergie sollten Eltern für ihre Kinder immer Nasensprays und Augentropfen zur Hand haben. Für allergische Hautreaktionen helfen im akuten Fall auch diverse Salben. Als Medikament zur oralen Einnahme ist wohl das Antihistamin, auch Histaminblocker genannt, das bekannteste Mittel. Es findet bei verschiedenen Allergien Anwendung, bei denen zu viel Histamin gebildet wird. Es blockt das Histamin. Dadurch kommt es zu einer Linderung der Symptome oder die allergischen Reaktionen bleiben ganz aus. Weiterhin gibt es DNCG und Nedocromil. Diese Substanzen stabilisieren die Mastzellen und behindern so das Platzen. Allerdings sind diese Substanzen weniger wirksam als das Antihistaminikum oder Kortison. Kortisonpräparate sind immer noch die wirksamsten. In den vergangenen Jahren konnte der Wirkstoff Kortison so weit verbessert werden, dass häufig eine lokale Behandlung des betreffenden Organs ausreicht. Nur in schweren Fällen wird Kortison in Tablettenform eingenommen.

 

Hyposensibilisierung

Der Heilungserfolg bei einer Hyposensibilisierung ist sehr hoch. Diese Therapie eignet sich besonders gut bei Kindern mit Heuschnupfen. Mit etwas Glück wird beispielsweise die Pollenallergie ganz geheilt, aber auf jeden Fall stark gelindert. Außerdem kann durch diese Hyposensibilisierung verhindert werden, dass der "harmlose" Heuschnupfen in ein chronisches Asthma überwechselt. Kinder mit einer Insektengift-Allergie werden durch diese Behandlung zu 100 % davon befreit. Bei der Hyposensibilisierung werden Allergenpräparate unter die Haut gespritzt. Dies geschieht über einen längeren Zeitraum in regelmäßigen Abständen. Bei jedem Termin wird das Allergenpräparat höher dosiert. Das Immunsystem wird immer wieder damit konfrontiert und gewöhnt sich allmählich daran. Es reagiert immer weniger stark mit einer Abwehrreaktion, bis diese sogar ganz ausbleibt. Der Erfolg setzt ein, sobald nicht mehr das allergieauslösende Immunglobulin E, sondern den Antikörper Immunglobulin G produzieren und eine normale Abwehr ohne allergische Reaktion stattfindet.

 

Akupunktur

Akupunktur gehört längst nicht mehr in die Kategorie der Scharlatanerie. Diese alte chinesische Heilmethode findet immer mehr Anhänger. Es gibt bereits zahlreiche Studien über die Wirkung der Akupunktur. So auch mit den verschiedenen Allergien. Insbesondere in der Pollenallergie gibt es Erfolge. Jeder zweite Heuschnupfenpatient, der sich akupunktieren ließ, war von der Wirkung überzeugt.

 

Homöopathie

Die Homöopathie hat in den letzten Jahren sehr an Bedeutung zugenommen. Viele Eltern schwören auf eine homöopathische Behandlung bei Kinderkrankheiten. So auch bei Allergien. Es gibt homöopathische Globuli, Tabletten und Komplexpräparate, die sowohl in Akutfällen angewendet werden als auch zur Prophylaxe.

 

Klimatherapie

Auf allergische Beschwerden wirkt sich das Hochgebirgsklima sehr vorteilhaft auf Allergien wie Asthma und Neurodermitis aus. Die Luft im Hochgebirge ist trocken, kühl und pollenarm. Dass sich in diesem Klima Hausstaubmilben und Schimmelpilze überhaupt nicht wohlfühlen, ist ein weiterer wichtiger Aspekt.

 

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