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Allergien: Heuschnupfen - Tipps und Hilfe im Alltag
[NEWS] Allergien: Heuschnupfen - Tipps und Hilfe im Alltag
5. Juni 2010
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Heuschnupfen wird hauptsächlich durch Pollen ausgelöst. Aber auch Hausstaub und Tierhaare können eine Ursache sein. Oft sind es aber nicht die Tierhaare selbst, sondern das, was an den Tierhaaren haftet. Welche Allergene nun den Heuschnupfen auslösen, muss zunächst eingehend durch einen Allergietest untersucht werden. Sollte sich herausstellen, dass es sich um eine Pollenallergie handelt, können folgende Maßnahmen die Symptome des Kindes lindern: Schlafen sollte das Kind bei geschlossenem Fenster. In den Sommermonaten kann dies natürlich sehr unangenehm sein. Hierfür gibt es spezielle Pollengitter, die durch einfache und unkomplizierte Montage an den Fenstern angebracht werden können. Keine Ventilatoren in der Wohnung aufstellen. Diese wirbeln die Pollen nur unnötig auf.

 

Vor dem Schlafengehen sollte man dem Kind noch mal die Haare waschen, denn gerade in den Haaren bleiben die Pollen haften, die dann nachts eingeatmet werden. Die getragene Kleidung sollte nicht im Kinderzimmer aufgehängt werden. Selbst wenn das Kind keine Tierhaarallergie hat, sollte das Haustier wie beispielsweise Katze oder Hund sich nicht im Kinderzimmer aufhalten. Der Pollenflugkalender kann auch sehr hilfreich sein. Hier hat man eine grobe Übersicht für das ganze Jahr, wann welche Pollen auftreten. Über Zeitungen, Internet, Radio und TV erfährt man die aktuellen Pollenflüge. Hierbei wird die entsprechende Region und die Konzentration der Pollen aufgezeigt. Mit dieser Information ist man gut vorbereitet und kann beispielsweise Fenster und Türen geschlossen halten oder planen, ob man ein Picknick mit der Familie an einem bestimmten Tag wagen kann.

 

Wenn die Pollen wieder aktiv werden, kann man selbst auch aktiv werden. Und zwar mit einer Nasenspülung mit Salzlösung. Diese Salzlösung kann man selbst aus einem Teelöffel Kochsalz und einem Viertelliter lauwarmem Wasser herstellen. Sie wird dann in der Nase hochgezogen. Die Salzlösung reinigt die Nase von Pollen und desinfiziert gleichzeitig. Wenn die Augen beginnen, zu jucken, zu tränen und anzuschwellen, dann sollte man diese öfter mal mit klarem Wasser ausspülen oder eine kühlende Kompresse auf die Augen legen. Das verschafft Linderung. Spannungskopfschmerzen stehen häufig in Zusammenhang mit einer Pollenallergie. Hier einfach mal einen kühlen Umschlag in den Nacken legen. Das löst die Spannung, indem der Stoffwechsel angeregt wird. Eine Präventivmaßnahme ist der Stressabbau. Stress, so hat man bei 30 % der Allergiker festgestellt, kann einen Heuschnupfen auslösen oder verstärken. Ebenso wichtig ist es, das Immunsystem anzukurbeln. Zum einen durch vitaminreiche Kost, vor allem Vitamin C und zum anderen durch Wechselbäder oder Wechselduschen. Regelmäßige Saunabesuche haben sich hierfür auch immer bewährt.

 

Im Allgemeinen ist die Pollenkonzentration abends am schwächsten. Ganz besonders nach einem Regen ist die Luft weitgehend so gut gereinigt und pollenfrei, dass man diese Zeit auf jeden Fall nutzen sollte, um mit dem Kind spazieren oder auf den Spielplatz zu gehen. Ebenso sollte man in dieser Zeit die Wohnung gut durchlüften. Zur Pollenzeit sollte man auch nicht die Wäsche draußen trocknen lassen. Also die Wäsche in einem geeigneten Raum auf den Wäscheständer hängen oder noch besser, in den Wäschetrockner damit. Wenn die Urlaubsplanung ansteht, ist es ratsam, ein pollenarmes bzw. pollenfreies Land zu wählen. Gerade in Deutschland bietet sich die Ost- und Nordsee oder das Hochgebirge an. Gerade in den Ferien ist es schön, das Kind uneingeschränkt beschwerdefrei zu sehen. Somit ist auch ein entspannter Urlaub für die ganze Familie gewährleistet.

 

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