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Allergie - Was können Eltern tun? Vorbeugung nach der Geburt
[NEWS] Allergie - Was können Eltern tun? Vorbeugung nach der Geburt
27. Mai 2010
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Wenn man als Eltern bereits an irgendwelchen Allergien leidet, ist das Risiko höher, dass auch das Kind mit Allergien behaftet sein wird. Als Eltern möchte man verständlicherweise alles tun, damit das Kind verschont bleibt. Eine Garantie gibt es leider dafür nicht. Nun hat die werdende Mutter bereits darauf geachtet, dass in der Wohnung nicht geraucht wird und selbstverständlich selbst auch nicht raucht. Sie hat sich gut und ausgewogen ernährt und auch sonst auf alles geachtet und richtig gemacht. Aber wie geht es nun nach der Geburt weiter? Wie kann man als Eltern nach der Geburt Allergien vorbeugen?

 

Tipps

Zunächst ist es wichtig, dass die Mutter so lange wie möglich aber mindestens 6 Monate lang das Kind stillt. Dies hat sich bereits als positiv bei Kindern erwiesen. Schon alleine deshalb, weil das Kind in den ersten Monaten keine Fremd-Eiweiße zu sich genommen hat. Es hat hier den Anschein, dass eine spätere Allergie-Entwicklung dadurch gemindert ist. Wenn nicht ausschließlich gestillt werden kann, sollte nur allergenarme Nahrung zugefüttert werden. Man kennt diese auch unter dem Namen hypoallergene Säuglingsnahrung. Eine Beikost ist erst ab dem 6. Lebensmonat zu empfehlen. Wichtig ist, dass die Mutter immer nur ein neues Lebensmittel pro Woche einführt. Wenn nachweislich keine Allergie beim Säugling besteht, soll auf gar keinen Fall eine Diät gemacht werden. Hingegen Nahrungsmittel, die ein hohes Allergierisiko darstellen, sollten im ersten Lebensjahr vermieden werden. Dazu gehören Kuhmilch, Fisch, Eier, Nüsse, Weizenmehl, Schokolade, Soja, Gewürze, Aromen und Zitrusfrüchte.

 

Bei allergiegefährdeten Kindern sollten die Impfungen gegen Tetanus, Diphterie, Keuchhusten und Masern strikt eingehalten werden. Diese Impfungen mindern die Allergierisiken. Das Rauchen sollte auch nach der Geburt, insbesondere während der Stillzeit ein Tabuthema sein. Weiterhin sollte die Mutter während der Stillzeit auf eine gesunde und abwechslungsreiche Ernährung achten. Wenn das Kinderzimmer eingerichtet wird, sollten die Eltern darauf achten, dass die Matratzenbezüge, Bettdecken, Bettbezüge, Schmusedecken und Stofftiere mit hohen Temperaturen, mindestens 60 Grad, gewaschen werden können. Sinnvoll ist auch, einen wischbaren Fußboden zu verlegen.

 

Man kann vorsorglich ein Pollengitter am Fenster montieren. Auch wenn das Kind keine Pollenallergie entwickelt, so hält das Gitter doch zumindest lästige Stechmücken und andere Insekten fern. Die Haustiere dürfen sich nicht im Kinderzimmer aufhalten. Wenn Hunde, Katzen oder andere Haustiere mit im Haushalt leben, sollten immer die Tierhaare entfernt werden. Hierbei muss auch auf regelmäßige Fellpflege der Tierhaare geachtet werden. Die Wohnräume sollten immer regelmäßig und gut durchgelüftet werden.

 

Wenn bei einem Neugeborenen das Allergierisiko erhöht ist, sollte man es regelmäßig untersuchen lassen. Denn wird eine Allergie rechtzeitig und früh erkannt, kann man diese gezielt behandeln und gut kontrollieren. Man kann so den weiteren Krankheitsverlauf positiv beeinflussen.

 

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