Wofür wird es benötigt?
Das Allergie-Tagebuch dient in erster Linie zur Kontrolle für die Eltern und nicht zuletzt auch für den Arzt. Eine Diagnosestellung wird dadurch vereinfacht und beschleunigt. Wenn man bedenkt, dass es über 20.000 Allergene gibt, die eine Allergie auslösen können. Es lässt sich sehr schnell nachvollziehen, wann und was das Kind gegessen hat, an welchen Tagen es Stress hatte oder sich körperlich angestrengt hat, welche Pollen an welchem Tag geflogen sind, oder man eine neue Babycreme ausprobiert hat und vielleicht Medikamente verabreicht hat. All diese Dinge und noch mehr können in dieses Tagebuch eingetragen und festgehalten werden. Dies ist äußerst hilfreich, wenn man ein Allergiker-Kind hat.
Was muss man tun?
Die Eintragungen sollten täglich vorgenommen werden und zwar über einen längeren Zeitraum von mindestens vier Wochen. Auch bei beschwerdefreien Tagen des Kindes sollte eine Eintragung in das Allergietagebuch gemacht werden. Das Führen eines Allergie-Tagebuches ist sehr aufwendig, da sehr viele Details angegeben werden müssen. Am besten macht man sich bereits tagsüber einige Notizen, denn die kleinste Kleinigkeit kann von Bedeutung sein. Denn meist sind es mehrseitige Fragebögen, die täglich ausgefüllt werden müssen. Mit wem oder was hatte das Kind Kontakt, welche Zutaten waren im Essen, wie war das Wetter morgens, mittags und abends usw.
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