Es erschüttert jeden, der davon hört, besonders Eltern und Großeltern. Nur wie kann man sein Kind vor möglichen Übergriffen schützen?
Im Folgenden ein paar Tipps:
1. Klären Sie kindgerecht Gefahren auf
Nicht jeder Erwachsene hat nur gutes im Sinn. Ihr Kind sollte sich dessen bewusst sein und nach seinem eigenen Empfinden entscheiden, ob es angesprochen oder angefasst werden möchte. Dies gilt auch für den Freundes- und Bekanntenkreis.
2. Reden Sie mit Ihrem Kind
Fragen wie “Wie war dein Tag?” oder ”Hat dich auf dem Heimweg jemand angesprochen?” können Ihnen dabei helfen Ihrem Kind den Sinn von “gut” und “böse” zu vermitteln. In anschließenden Gesprächen können Sie das angesprochene besser vertiefen.
3. Auch Kinder dürfen sich wehren
Erklären Sie Ihrem Kind ganz klar das, wenn es sich bedroht fühl, die betreffende Person von sich stoßen, laut um Hilfe (alternativ auch “Feuer“, da erfahrungemäß darauf mehr Menschen reagieren) rufen muss, sie kratzen, schlagen oder beißen darf. Sobald es sich wieder sicher fühlt, sollte es sofort nachhause oder in ein Geschäft gehen und von dort aus die Polizei rufen.
4. Gemeinsam den Schulweg gehen
Falls möglich sollte Ihr Kind zum Beispiel den Schulweg, oder den Weg zum Hort nicht alleine gehen. Bilden Sie Fahrgemeinschaften oder sprechen Sie mit anderen Eltern. Kinder können durchaus zusammen den Schulweg gehen. Zu Zweit sind Ihre Kinder wesentlich sicherer als alleine.
Viele Städte bieten auch so genannten Präventionsunterricht an, in welchen Kindern die Gefahren aufgezeigt werden und spielerisch geübt wird, wie man sich gegen Übergriffe wehren muss.