Sonntag, der 25.06.2017 - 10:55 Uhr
 
Babyratgeber Startseite Babybuch Flohmarkt Fragen und Antworten
Anzeigen
Folgeerscheinungen und Heilung von missbrauchten Kindern
Anzeigen


[KINDESMISSBRAUCH] Folgeerscheinungen und Heilung von missbrauchten Kindern

Kindesmissbrauch und seine Folgen

 

Es gibt Sie! Menschen die unseren Kindern Schlimmes antun, Ihnen seelischen und körperlichen Schaden zufügen, kurz Sie missbrauchen. Ob nun in der eigenen Familie oder Missbrauch durch völlig Fremde, die Dunkelziffer ist hoch, und dennoch können wir sehr wenig dagegen tun, dass es nicht passiert. Einzig die körperlichen Verletzungen und das seelische Leid der Kinder können wir versuchen zu lindern, in wenigen Fällen vielleicht auch heilen.

Die Folgen eines sexuellen Missbrauches bei Kindern können fatal sein. Schwerwiegende Verhaltensstörungen wie soziale Ängste, mangelndes Selbstwertgefühl, sowie die Unfähigkeit zur Sexualität im späteren Erwachsenenalter. Auch depressive Verhaltensmuster verbunden mit Essstörungen aller Art sind keine Seltenheit. Das gegenwärtige Trauma ist oft so groß, dass das Geschehende zunächst verdrängt wird und bestimmte Persönlichkeitsstörungen und Verhaltensweisen erst im Erwachsenenalter ausbrechen. Suchtverhalten bis hin zum Selbstmordversuch ist für viele dann oft der einzige Ausweg.

Um dem vorzubeugen, gibt es heutzutage eine Fülle von speziellen Therapien um nach dem Missbrauch die Entwicklung des Kindes nochmals in die richtigen Bahnen zu lenken. Hilfe bietet da wohl die bekannte Psychotherapie, wobei mittels Gesprächsberatung versucht wird, das Trauma aufzuarbeiten, zu verarbeiten und schlussendlich zu bewältigen. Ein nicht unerheblicher Punkt beim Missbrauch innerhalb der eigenen Familie ist es, das Kind aus diesem Umfeld zu lösen um es vor weiteren Kontakten und Übergriffen zu schützen.

Eine ganz wichtige Therapieform ist wohl die Traumatherapie. Entgegen herkömmlicher Psychotherapieverfahren, tastet sich der Therapeut vom aktuellen psychischen Zustand in die Vergangenheit bis hin zum Tatgeschehen, dem Trauma vor. Ein Mitwirken der Eltern, sofern Sie nicht Täter waren, ist bei dieser Therapie ist unbedingt notwendig, da Sie als direkte Bezugsperson für das Kind sehr wichtig sind. Je nach Schweregrad des Traumas kann die Behandlung von zehn Stunden bis über mehrere Jahre andauern.

Haben die Betroffenen wieder Vertrauen zu sich selbst gefunden und durch entsprechende Therapiemaßnahmen gelernt sich selbst wieder anzunehmen, stehen die Heilungschancen gut. Mit neuen Zielen, lieben Menschen an Ihrer Seite und der Fähigkeit dem Täter innerlich vergeben zu können sind Sie auf dem richtigen Weg.

Eintrag weiterempfehlen Teilen

Zurück


Anzeigen

Aktuelles     Neuigkeiten     Tipps
13. März 2013
  Eine Melodie kann viele Menschen faszinieren und sie in ihren Bann ziehen. Diese Tatsache bezieht sich auch auf Kinder. Viele Kinder sehen in einem Musikinstrument die Chance, ihre Kreativität ausz... Weiterlesen
 
8. Januar 2013
Für viele Kinder es ist der wichtigste Tag im Jahr und bereits viele Wochen im Voraus kann es der Nachwuchs kaum noch abwarten, bis der Geburtstag endlich stattfindet. Schließlich wird er lediglich e... Weiterlesen