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Insemination
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[KINDERWUNSCH UNERFÜLLT] Insemination

Künstliche Befruchtung - Insemination

Um Frauen, die vergeblich auf eine natürliche Befruchtung warten, zu ihrem Kinderwunsch zu verhelfen, bietet die Medizin die Möglichkeit einer künstlichen Befruchtung, die Insemination an. Dabei wird der Samen des Mannes in der Zeitspanne des Eisprungs in den weiblichen Genitaltrakt eingebracht. Ziel dieses Eingriffes ist es, die Samenzellen so zu manipulieren, damit sie in großer Dichte und schneller an die Eizelle gelangen. Eine Insemination findet immer dann Anwendung, wenn beim Partner durch zu wenige oder beweglichkeitsarme Samen, eine Zeugungsunfähigkeit zu beobachten ist.

Leiden Frauen, die eine Anwendung der Insemination wünschen, an Zyklusstörungen, wird in vielen Fällen die Eizellenreifung durch eine hormonelle Stimulierung herbeigeführt. Die Übertragung des Samens in die Gebärmutter, eine intrauterine Insemination, gehört zu den häufigsten Übertragungspraktiken. Dabei wird das durch Masturbation des Mannes gewonnene Sperma im Labor aufbereitet und mit einem Katheder in der Gebärmutter der Frau platziert. Gegenüber der künstlichen Befruchtung außerhalb des Körpers wird bei der Insemination die Frau weniger belastet, da die Befruchtung im Körper durchgeführt wird.
Die Möglichkeit, Samen mit einer Kappe, welche mit Samenflüssigkeit gefüllt ist und vor den Muttermund gelegt wird, zur künstlichen Befruchtung zu verwenden, ist nur noch wenig gebräuchlich. Es ist zwar eine Methode, die in jeder normalen Frauenarztpraxis durchgeführt werden kann, aber die Chancen einer Befruchtung sind im Vergleich zur Übertragung in die Gebärmutter äußerst gering.

Natürlich sollten bei der Insemination Chancen und Risiko gegeneinander abgewogen werden. Die Möglichkeit durch diese Methode schwanger zu werden liegt bei etwa 5 – 10 % pro Versuch und nach mehreren Versuchen werden lediglich 10 – 30 % der Paare die freudige Nachricht einer geglückten Befruchtung erhalten.

Erfolg oder Nichterfolg einer Insemination ist von der jeweiligen Fruchtbarkeitsstörung abhängig. Die Beweglichkeit der Samenzellen bestimmen, wie groß die Chancen des Eindringens in die Eizelle und damit der Befruchtung sind. Aber auch der gesundheitliche Zustand der Frau spielt bei der Familienplanung eine große Rolle.

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