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5 Spielarten, Spielformen (Regelspiele, Rollenspiele, Bewegungsspiele, Kreative Spiele, Sing und Tanzspiele)
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[KINDERSPIELZEUG-SPIELSACHEN] 5 Spielarten, Spielformen (Regelspiele, Rollenspiele, Bewegungsspiele, Kreative Spiele, Sing und Tanzspiele)

Spielarten, Spielformen

 

Spricht man von Spielformen, so meint man beispielsweise das freie oder das geleitete Spiel. Beim freien Spiel handelt es sich um freie Spielaktivitäten, bei denen Kinder keinerlei Anleitungen erhalten. Es gibt keine Regeln und kein "richtig" oder "falsch". Das Kind entscheidet selbst, wie das Spiel verläuft, wann es endet bzw. in ein anderes Spiel übergeht. Das Phänomen des freien Spiels besteht darin, dass die Spielregeln, sofern vorhanden, sich von Tag zu Tag ändern können, je nach Wetter, Laune und anderen Faktoren, die das Spiel beeinflussen. Das, was heute als richtig betrachtet wird, ist morgen falsch, das, was heute "in" ist, ist morgen "out" – Kinder entdecken das Spiel von Tag zu Tag neu und denken sich ständig neue Regeln aus. Das geleitete Spiel ist das Gegenstück dazu und bedeutet, dass eine Person, die das Kind betreut (Elternteil, Erzieherin im Kindergarten, Lehrkraft in der Schule ...) Anleitungen und Anregungen zum Spielen gibt, auf deren Grundlage das Kind seine Spielaktivitäten gestaltet.

 

Außerdem spricht man auch von solchen Spielformen wie Alleinspiel, Nebeneinanderspiel und Gruppenspiel. Beim Alleinspiel und Gruppenspiel ist die Bezeichnung selbstredend, das Nebeneinanderspiel bezieht sich auf das Spiel von Kindern unter drei Jahren. Entwicklungsbedingt können sie noch nicht richtig zusammen spielen, deswegen spielen sie eher nebeneinander.

 

Wer eine wissenschaftliche Klassifizierung von Spielen sucht, findet sie beispielsweise in der Entwicklungspsychologie. Da spricht man von Funktionsspielen (Murmelspiele), Fiktionsspielen (d. h., Illusions- und Interpretationsspielen), Rollenspielen, frei assoziierten Gruppenspielen, Gesellschaftsspielen, Rezeptionsspielen, Herstellungsspielen, Konstruktionsspielen (z. B. Lego, Steckspiele, Kneten, Sandspiele, Wasserspiele).

 

An häufig erwähnten Spielarten gibt es ebenfalls mehrere:

 

Regelspiele

 

Hier handelt es sich um Spiele, die fest vorgeschriebene Regeln haben, an die sich das Kind halten muss. Der Spielverlauf ist genau vorgeschrieben sowie die Bedingungen, unter denen man gewinnt oder verliert. Bingo, Werwölfe oder Uno sind zum Beispiel Regelspiele.

 

Rollenspiele - soziale Situationen oder Abenteuer erleben - mit Fantasie und Regeln

 

Diese Art von Spielen wird vom Theatralischen abgeleitet und setzt voraus, dass Kinder in verschiedene Rollen schlüpfen. Räuber und Gendarm oder Vater, Mutter, Kind sind Rollenspiele: Die Kinder übernehmen bestimmte Rollen und müssen sich konsequent daran halten. Besonders gut schulen solche Spiele die Empathie: Kinder lernen, wie Andere zu denken und sich vorzustellen, wie es ist, wenn man nicht man selbst ist.

 

Bewegungsspiele – Den eigenen Körper kennenlernen

 

Wie der Name bereits sagt, handelt es sich hier um alle möglichen Spiele, bei denen man sich bewegen muss. Fangen oder Verstecken, Räuber und Gendarm, Gummi-Twist – bei jedem dieser Spiele geht es vorwiegend um Bewegung. Ob Laufen, Springen oder bloß kleine Bewegungen wie bei Finger- und Fadenspielen, bei jedem Spiel kommt Leben ins Kinderzimmer!

 

Musik-, Tanz- und Kreisspiele

 

Hier geht es um Spiele, die mit Musik, Tanzen und Reigen oder Kreis zu tun haben. Davon gibt es unglaublich viele und einige Spiele blicken auf eine sehr lange Geschichte zurück. Liederbaum, Luftballon-Tanzen, Besenmarsch, Reise nach Jerusalem, "Taler, Taler, du musst wandern", Häschen in der Grube und viele andere sind hervorragend für Kindergeburtstage und ähnliche Veranstaltungen geeignet und machen Groß und Klein viel Spaß.

 

Die Kreativität fördern - Kreative Spiele

 

Kreativität wird beim Spielen hervorragend gefördert. Erwachsene können hier kaum mithalten: Die kindliche Fantasie kennt keine Grenzen! Hier gilt grundsätzlich: Je weniger Vorgaben und Regeln, desto mehr entfaltet sich die Kreativität der Spieler. Aus Bauklötzen lassen sich verschiedenste Dinge bauen, aus Papier oder Knete ebenfalls. Hauptsache es handelt sich um ein Material, das möglichst wenige Grenzen setzt!

 

Warum spielen?

 

Wer spielen kann, hat die besten Voraussetzungen lebenslang zu lernen. Kinder entdecken die Welt im Spiel.

Lebenslange Spielerfahrung ist für jeden Menschen egal welches Alter wertvoll und wichtig.

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