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[KINDERKRANKHEITEN] Reye Syndrom
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Meist geht eine andere Krankheit voraus wie zum Beispiel Windpocken oder die Grippe, warum es zum Reye Syndrom kommt ist bis jetzt noch unbekannt.
Oft tritt das Reye Syndrom auf wenn bestimmt Medikamente eingenommen werden, wie zum Beispiel Acetylsalicylsäure.
Symptome: Nach ca. fünf bis sieben Tage, nach einer vollständig erholten Erkrankung, kommt ein starkes Erbrechen, das kann sich über Stunden oder auch Tage gehen und meist mit Fieber. Es kommt auch zu Halluzinationen, Verwirrtheitszuständen, gewalttätigen Ausbrüchen, Ruhelosigkeit, Gereiztheit.
Nach einiger Zeit ist das Kind immer schlechter ansprechbar und es kann zu Krampfanfällen oder auch ins Koma fallen. Durch den starken Innendruck im Gehirn (Gehirnödem) kommt es zu diesen Verhaltenweisen.
Im Moment ist das Reye Syndrom nicht direkt Behandelbar. Es wird daher die Behandlung auf die Symptome ausgelegt. Zum Beispiel, entwässernde Medikamente, bei erhöhten Hirndruck. Bei Leberschäden, Verabreichung von Blutblättchen oder Vitamin K. Beruhigungsmittel
Komplikationen: Wenn das Reye Syndrom früh genug erkannt wird ist eine Heilung möglich. Es können Sprach und Lernstörungen entstehen. Nimmt das Reye Syndrom einen schweren Verlauf an, liegt die Überlebensrate bei ca. 60 Prozent.
Ihr Arzt wird Ihnen die genauen Informationen geben.
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