Sonntag, der 27.05.2018 - 04:56 Uhr
 
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[KINDERKRANKHEITEN] Meningitis –Hirnhautentzündung

Meningitis – Hirnhautentzündung

 

Bei einer Meningitis erkranken die Hirnhäute. Das Gehirn und Rückenmark sind von einer Schutzhülle aus Bindegewebe (Hirn- bzw. Rückenmarkshäuten) umgeben. Diese können sich durch verschiedene Erreger entzünden. Meist sind Bakterien, Pilze, Viren oder Parasiten, Verursacher einer Meningitis. Oft gelangen diese Erreger nach Infekten der Atemwege oder des Magen Darm Bereich über die Blutbahnen zu den Hirnhäuten ins Gehirn.

 

Durch Insektenbisse oder Stiche kann auch eine Hirnhautentzündung auslöst werden, wie zum Beispiel bei einen Zeckenbiss.

 

Bei einer Virusbedingten Meningitis geht meist 1 bis 2 Wochen eine Mumps Erkrankung vor, oder eine Masern Erkrankung.

 

Oft treten bei einer Meningitis hohes Fieber, Kopfschmerzen, Nackensteifigkeit , meist auch Müdigkeit, Licht – und Lärmempfindlichkeit, Übelkeit, Erbrechen auf, es kann auch zu Störungen des Bewusstseins, Benommenheit, Bewusstlosigkeit und Nervenlähmungen kommen. Die Krankheitszeichen können bei kleinen Kindern auch anders sein, Bauchschmerzen im Vordergrund oder auch Krampfanfälle.

 

Wenn ihr Kind oder auch ein Erwachsener hohes Fieber, einen beeinträchtigten Allgemeinzustand, Nackensteifigkeit hat dann sollten Sie sofort den Notruf anrufen.

 

Bei Verdacht auf Meningitis wird die Rückenmarksflüssigkeit untersucht und ein MRT durchgeführt. Es wird mit einer Antibiotika Therapie begonnen, noch bevor die Untersuchungsergebnisse vorliegen um bleibende Hirnschäden zu verhindern.

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