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Autismus
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[KINDERKRANKHEITEN] Autismus

Autismus

Autismus ist eine Entwicklungsstörung, sie ist eine meist angeborene und unheilbare Wahrnehmungs –und Informationsverarbeitungsstörung des Gehirns.

Es gibt den frühkindlichen Autismus, der angeboren wird und oft zwischen dem 10. und 12. Monat erkannt wird und es gibt das Asperger-Syndrom, den atypischen Autismus, der sich erst nach dem 3. Lebensjahr bemerkbar macht.

Autisten scheinen die Außenwelt nicht wahrzunehmen, weil sie nicht kommunizieren. Doch ihre visuelle und auditive Wahrnehmung ist viel intensiver, was zu einer Reizüberflutung führt.

Verschiedene Symptome weisen auf Autismus hin. Von einer leichten Verhaltensstörung wie zum Beispiel Schüchternheit bis hin zu einer schweren geistigen Behinderung, wirkt sich Autismus ganz unterschiedlich aus.

Autistische Kinder haben Schwierigkeiten mit anderen Menschen zu sprechen, Gesagte richtig zu deuten und ihre Körpersprache zu nutzen.
Eine eingeschränkte Sprachentwicklung und motorische Einschränkungen sind typisch.
Autisten haben Schwierigkeiten Blickkontakt aufzubauen und zu halten, sie lächeln auch nicht zurück wenn sie angelächelt werden. Emotionen können sie nicht zuordnen. Dennoch haben sie ebenso wie nichtautistische Kinder eine starke emotionale Bindung zu den Eltern. Sie nehmen nur keinen Kontakt auf, die Kinder wollen zum Beispiel oftmals nicht hochgehoben werden.

Den Betroffenen fällt es außerdem schwer Beziehungen zu Gleichaltrigen aufzubauen.
Auffällig ist die Wichtigkeit von zwecklos scheinenden Gewohnheiten und Ritualen.
Sie wenden sich Gegenständen zu und entdecken einen neuen Zweck, der für Außenstehende meist unverständlich scheint.
Begleitend können aber noch andere Beschwerden und Symptome auftreten wie epileptische Anfälle oder Schlafstörungen.

Interessen von autistischen Kindern beziehen sich auf ein bestimmtes Gebiet. So haben manche besondere, außergewöhnliche Fähigkeiten zum Beispiel Rechnen, Zeichnen oder Merkfähigkeiten. Diese Begabungen nennt man Inselbegabung.

Eltern von Autisten können ihre Kinder fördern. Um die Sprachentwicklung zu verbessern helfen oftmals Zeichensprache und auch visuelle Reize in Form von Bildern.
Eine speziell bestimmte Ernährung ist hilfreich für Autisten.

Die Eltern sollten ihrem Kind dabei helfen soziale Fähigkeiten zu erlernen und Beziehungen aufzubauen, indem sie zum Beispiel Kinder einladen. Auf keinen Fall sollte man das Kind Überfordern und mit viel Geduld und Liebe sie an Regeln und Strukturen gewöhnen. Schritt für Schritt sollte man vorgehen und immer nur ein Verhalten trainieren. Eine direkte Belohnung ist wichtig, damit die Kinder den Zusammenhang zwischen Tat und Konsequent lernen.

Für Autisten werden Verhaltenstherapien angeboten, hier können die Eltern sich auch über die individuelle Förderung informieren und diese abstimmen.
Besondere Fähigkeiten sollten positiv angesehen werden und auch gefördert werden.

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