Montag, der 21.08.2017 - 02:48 Uhr
 
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Saugglockengeburt (Vakuumextraktion)
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[GEBURT] Saugglockengeburt (Vakuumextraktion)


Manchmal muss eine Geburt rasch beendet werden. Gründe dafür können sein, dass die Herztöne des Kindes zu langsam werden oder das die Mutter schon zu erschöpft ist um weiter zu pressen.
Auch kann die Kopflage des Kindes in manchen Fällen sehr ungünstig sein, so dass ein Eingreifen von Außen von Nöten ist. Aber auch Erkrankungen der Mutter wie zum Beispiel Epilepsie, Herzfehler können dazu führen das die Saugglocke zum Einsatz kommen muss.
Die Saugglockengeburt (Vakuumextraktion) dauert im Durchschnitt ca. 6 Minuten, da die Saugglocke schon recht früh angesetzt werden kann.
Das heißt wenn das Kind noch recht tief im Geburtskanal liegt, kann bereits die Saugglocke auf dem Köpfchen des Kindes angesetzt werden. Dabei wird eine besonders geformte Metallschale auf dem Kopf des Kindes angelegt, welche dann an über ein Schlauchsystem an eine Unterdruckpumpe angeschlossen ist. Somit kann Unterdruck erzeugt werden, der dann den Kopf des Kindes ansaugt und der Arzt/ Ärztin zieht das Kind im Wehenrhythmus heraus.
Zudem sind die Kosten geringer, da es eine geringere OP Nutzung gibt, wie auch einen geringeren Aufwand an Wundbehandlung und Dauer des Krankenhausaufenthaltes.

Nachteile bei dieser Art von Geburtshilfe:

durch den Unterdruck, bzw. den Sog den die Pumpe verursacht, entsteht am Kopf des Kindes eine Geschwulst, in der Größe und Form der Saugglocke. Jedoch bildet sich diese Geschwulst in der Regel nach einigen Tagen zurück.
Auch ein Dammschnitt und eine lokale Betäubung sind in der Regel bei einer Vakuumextraktion keine Seltenheit.

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