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[GEBURT] Hausgeburten - ja oder nein?
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In unserer heutigen Zeit sehen es viele Frauen und Männer mittlerweile als Selbstverständlichkeit an, ihren Nachwuchs in einem Krankenhaus zur Welt zu bringen. Dennoch gibt es immer wieder Partner, die sich gegen die klinisch-sterile Geburt abseits der eigenen vier Wände entscheiden und das Risiko einer Hausgeburt auf sich nehmen. Doch was sind die Risiken einer so genannten Hausgeburt und ist jede werdende Mutter für so etwas geeignet? Bevor man sich für die Geburt in gewohnter Atmosphäre entscheidet, sollte man das Pro und Contra genau abwägen. Das Wichtigste, was zu beachten ist, wäre die medizinische Versorgung daheim. Man sollte sich früh genug an eine vertrauensvolle und erfahrene Hebamme wenden, die einen auf dem Weg zur Geburt und vor allem bei der Geburt unterstützt. Auch wenn eine Hebamme mit dem wichtigsten an medizinischen Mitteln ausgerüstet ist, kann es immer zu schweren Komplikationen bei einer Hausgeburt kommen. Sie sollten also sicher gehen, dass Sie die Möglichkeit haben, in nur wenigen Minuten ein Krankenhaus für den Notfall zu erreichen - denn schon wenige Minuten können über Leben und Tod entscheiden. Sollten Sie sich also für eine Hausgeburt entscheiden und genau wissen, dass keine voraussehbaren Komplikationen bei Ihnen auftreten werden, so können Sie sich auf eine Geburt in gewohnter Atmosphäre im engsten Kreis der Familie und Freunde freuen. Bei der Hausgeburt in den eigenen vier Wänden ist die werdende Mutter frei von äußeren Zwängen und wird, wenn gewünscht, rund um die Uhr von der Hebamme ver- und umsorgt.
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