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[GEBURT] Beliebtheit von Wassergeburten rasch zunehmend
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Unter gebärenden Frauen erfreut sich die Wassergeburt in Deutschland wachsender Beliebtheit. Der Geburtsvorgang findet hierbei in einem mit warmem Wasser gefüllten Becken statt. Dies fördert die Entspannung während des Gebärens und bewirkt ein Gefühl des Geborgenseins für die Mutter. Genauso findet im Rahmen dieser Form der Entbindung eine intensive Betreuung durch Arzt und Hebamme vor, während und nach der Geburt des Kindes statt. Weitere Vorteile liegen in einer erheblichen Verkürzung der Geburtsdauer und einer deutlichen Reduktion wehenbedingter Schmerzen. Durch das warme Wasser wird eine Endorphinausschüttung bei der Gebärenden hervorgerufen. Daher ist die Gabe von schmerzstillenden Präparaten normalerweise nicht notwendig. Darüber hinaus senkt die Geburt im Warmwasserbecken das Risiko eines erforderlichen Dammschnittes. Bewegungen werden erleichtert und körperliche Kräfte geschont. Insgesamt wird der während der Geburt aufkommende seelische und physische Stress für Mutter und Kind wesentlich herabgesetzt. Geburtsumstände hingegen, die das Risiko eines Sauerstoffmangels in sich bergen, also als kontra-indiziert zu bewerten sind, führen zur strikten Vermeidung einer Wassergeburt. Hierzu zählt nicht nur Frühgeburtlichkeit, sondern ebenso schwere mütterliche Erkrankung oder Infektion wie auch das Auftreten von grünem Fruchtwasser oder ein ungewöhnlich verlaufendes CTG. Auch bei Mehrlingsschwangerschaften oder Beckenendlage raten Ärzte von einer Wassergeburt ab. Voraussetzung für die Durchführung einer Wassergeburt ist i.d.R. die Teilnahme an einer Wassergeburtssprechstunde. Hierbei wird die schwangere Mutter ausführlich über den Geburtsvorgang ihrer Wahl aufgeklärt und beraten. Weiterführend sollte sich die Mutter theoretisch und praktisch, z.B in Form von Schwangerenschwimmen und Probebaden, mit der Wassergeburt auseinander gesetzt haben. Grundsätzlich ist eine Wassergeburt nur auf Wunsch der Gebärenden möglich.
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